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Blogeinträge

Alexander Schweitzer – kennt sich mit Ampeln aus

Alexander Schweitzer, 48, ist seit Mai 2021 rheinland-pfälzischer Superminister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung in einer Koalition aus SPD, Grünen und FDP. Nach diversen Stationen als Juso-Vorsitzender der Pfalz und Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz, gehört der Jurist seit Dezember 2017 dem SPD-Parteivorstand an. Als Digitalisierungsexperte hat er sich neben dem Breitband-Ausbau eine Transformationsagentur für sein Bundesland ins Pflichtenheft geschrieben, die den Wandel der Arbeitswelt analysiert und die Weichen dafür stellt.

Jessica Rosenthal – bezeichnet sich als Generation Hartz IV

Jessica Rosenthalt, 28, arbeitete im letzten Schuljahr noch als Lehrerin und hat es mit 48 anderen Jusos erstmalig für die SPD als Abgeordnete (Wahlkreis Bonn) in den Deutschen Bundestag geschafft. 2013 in die Partei eingetreten, ist sie seit Januar 2021 Juso-Bundesvorsitzende. Die SPD versteht sie „als Anwältin all jener, die sich reinhängen und viel zu oft an Grenzen stoßen“. Auf ihrem Verhandlungszettel ganz oben stehen eine Ausbildungsplatzgarantie, ein progressiver Klimaschutz, die Reform des Bafögs und bezahlbare Mieten.

Wolfang Strengmann-Kuhn – ist Preisträger des Forschungspreis der Josef-Popper-Nährpflicht-Stiftung

Wolfang Strengmann-Kuhn, 57, 1981 den Grünen beigetreten, ist 2008 nach dem Studium und anschließender Habilitation in Volkswirtschaftslehre aus dem Hörsaal der Goethe-Universität Frankurt in den Plenarsaal nach Berlin (Wahlkreis Offenbach) gewechselt. Die Brille des Wirtschaftswissenschaflters hat er besonders auf die empirische Armutsforschung gerichtet. Im Bundestag dreht sich für den seit 2017 amtierenden Sprecher für Arbeitsmartkpolitik und europäische Sozialpolitik alles rund um die Weiterentwicklung der Arbeitslosen- und Garantiesicherung und der Einführung einer Bürgerversicherung...

Beate Müller-Gemmecke – ist im Wahlkampf 397 Kilometer Fahrrad gefahren

Beate Müller-Gemmecke, 61, sitzt seit 12 Jahren für die Grünen (Wahlkreis Reutlingen) im Bundestag und war in der vergangenen Legislaturperiode Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales sowie Berichterstatterin für Zeitarbeit. Die gebürtige Frankfurterin und gelernte Erzieherin macht sich besonders für mehr Souveränität für Arbeitnehmer stark. Auch deshalb ist sie Sprecherin von GewerkschaftsGrün und Mitglied bei ver.di und der IG BCE. Für die in den Startlöchern stehende Ampel-Koalition bringt sie eine Schublade an Ideen mit, wie ein Recht auf Homeoffice und ein Rechtsanspruch...

Frank Bsirske - will einen Mindestlohn von 12,63 Euro für ein Rentenniveau oberhalb der Grundsicherung

Frank Bsirske, 69, kommt aus der Gewerkschafts-, Friedens- und Anti-Atomkraftbewegung und ist ein Grünen-Urgestein. 18 Jahre lang war er Gewerkschaftschef bei ver.di und hat für den gesetzlichen Mindestlohn gekämpft. Nun zieht er als Ältester seiner Fraktion (Wahlkreis Helmstedt/Wolfsburg) zum ersten Mal in den Bundestag ein. Besonders am Herzen liegt ihm die Verbindung des ökologischen Umbaus mit sozialen Fragen, die er vor allem mit der Ausweitung der Mitbestimmungsrechte und Tarifbindung stärken will. Feuer und Flamme ist er auch für einen europäischen Mindestlohn.

 

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Katharina Dröge – kommt wie der iGZ aus dem Münsterland

Katharina Dröge, 37 Jahre jung, ist seit September 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages für Bündnis 90/Die Grünen (Wahlkreis Köln). Inzwischen ist sie Mitglied im Fraktionsvorstand und seit Oktober 2019 Sprecherin für Wirtschaftspolitik. Aus dem beschaulichen Münsterland ging es ins nicht allzu weit entfernte Köln zum VWL-Studium mit anschließender Referentintätigkeit für NRW-Umweltminister Johannes Remmel. Inhaltlich streitet sie vor allem für eine klimaneutrale und faire Handelspolitik, die im Kern am besten eine CO2-Bepreisung enthalten soll. 

Blick durch neue Fenster 

Menschen umarmen sich und sind gesellig hinter einem Fenster.

Verfasst von Jens Große

Der Blick aus dem Bürofenster kann durchaus vielsagend sein: In den zurückliegenden drei Jahren habe ich in Berlin-Kreuzberg in einen Hinterhof geschaut – klischeehafter hätte er, also der Blick, nicht sein können. Aber auch irgendwie schön: Im Innenhof war immer Trubel; rund 500 Studierende aus der ganzen Welt waren zu Gast an der Hochschule Macromedia, an der ich als Campusdirektor tätig war. Vor allem kreative Studiengänge hat die Hochschule an der Spree zur Entfaltung gebracht: Internationales Fashion-Design und einen Schauspielstudiengang in englischer...

Nachhaltigkeit – eine Aufgabe für das Personalmanagement

Eine Auzeichnung mit dem Schriftzug Nachhaltig.

Verfasst von Rupert Felder

Wenn wir wollen, dass dieser Planet auch noch für die nächste und übernächste Generation Leben und Zukunft bietet, dann müssen wir Vieles ändern. Und zwar in allen Bereichen. Jetzt. Diese Erkenntnis reift in den Köpfen der Entscheidungsträger, keine und keiner löst das allein. Es braucht den Konsens aller und die spezifischen Fähigkeiten einer pluralen Gesellschaft. Transparente reichen nicht, Professionalität ist gefragt. Gesetze genügen nicht, sie müssen auch umgesetzt werden. Haltung und Handlung sind die zwei bestimmenden Parameter. Die Haltung führt...

Richtungsentscheidung

Ein Wahlschein in einer Wahlurne gibt die Richtung der nächsten Regierung an.

Verfasst von Dr. Martin Dreyer

Die Bundestagswahlen stehen bevor. Die Bürgerinnen und Bürger stimmen darüber ab, wer die nächste Bundesregierung bilden und welche Agenda gefahren wird. 
Aus unternehmerischer Sicht stimmen die Absichten, die sich in den Wahlprogrammen spiegeln, überwiegend nachdenklich. In den Bereichen der Arbeitsmarktpolitik, aber auch der allgemeinen Wirtschaftspolitik ist wenig davon zu spüren, dass die deutsche Wirtschaft durch die schwerste Krise in der Nachkriegsgeschichte gegangen ist und dieser Weg, bei aller Hoffnung, auch noch nicht vollständig...