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Blogeinträge

Helau & Alaaf! Arbeitsrechtliche Regelungen zu Karneval

Was gibt es für Personaldienstleister und Zeitarbeitnehmer an Karneval rechtlich zu beachten?

Als "Karnevalszeit" gilt (zumindest in Köln) die Zeit von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch. Mit dieser Begründung hat das Arbeitsgericht Köln entschieden, dass eine Kellnerin, die unter anderem am Karnevalssamstag gearbeitet hatte, einen Anspruch darauf hat, dass eine "in der Karnevalszeit" geleistete Tätigkeit in ihrem Zeugnis steht (Urteil vom 11.01.2019, Az.: 19 Ca 3743/18).

2019 – was bringt das neue Jahr, was ändert sich rechtlich?

Die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes bleibt, neue Herausforderungen kommen hinzu. Daher muss auch der iGZ immer nach vorne schauen und neue Entwicklungen in Gesetz und Rechtsprechung im Visier haben, diese bewerten und die für die Zeitarbeitsbranche relevanten Aspekte herausfiltern. Im Nachfolgenden möchten wir Ihnen einen rechtlichen Ausblick in das Jahr 2019 geben.

Urlaubsanspruch des Arbeitnehmers verfällt nicht automatisch

Der Europäische Gerichtshof hat mit seinen Urteilen zu den C-619/16 und C-684/16 vom 06.11.2018 entschieden, dass der Urlaubsanspruch des Arbeitnehmers entgegen dem Wortlaut des § 7 Bundesurlaubsgesetzes nicht automatisch und ohne vorherige Prüfung, ob er vom Arbeitgeber durch angemessene Aufklärung tatsächlich in die Lage versetzt wurde, diesen Anspruch wahrzunehmen, verfällt. Die Beweislast hierfür wird ausdrücklich dem Arbeitgeber zugewiesen.

Jens Spahn könnte auf seiner Tour an die Elbe Déjà-vu-Gefühle bekommen

Aufgeben ist seine Sache nicht: Jens Spahn könnte auf seiner Tour an die Elbe Deja vu-Gefühle bekommen. Bereits vier Jahre zuvor hatte sich der damals 34-Jährige um ein hohes Amt der CDU beworben und die Wetten standen schlecht. Am Rhein gelang der Coup, in einer Kampfabstimmung fegte Spahn auf dem Kölner Parteitag den Merkel-Vertrauten Hermann Gröhe aus dem Präsidium. Seitdem verkörpert Spahn die Hoffnung vieler Jungunionisten auch in die  erste Reihe aufzusteigen. Seine Ämter wuchsen mit seinem Ehrgeiz, zunächst holte ihn Wolfgang Schäuble als Staatssekretär ins Finanzministerium,...

"Die kleine Merkel" mit dem Motto: „Versöhnen statt Spalten“

Annegret Kramp-Karrenbauer: 47 Prozent der Deutschen möchten sie als CDU- Vorsitzende haben.

Eigentlich könnte Annegret Kramp-Karrenbauer ganz entspannt nach Hamburg fahren. 47 Prozent der Deutschen möchten AKK, wie die Saarländerin genannt wird, als CDU- Vorsitzende haben. 42 Prozent halten sie für glaubwürdig, 41 Prozent für sympathisch und bodenständig, fand das Forschungsinstitut Forsa heraus. Doch beim Thema Führungsstärke liegt Konkurrent Friedrich Merz vorn. Und deshalb könnten die 1001 Delegierten auf dem kommenden Parteitag an der Alster der ehemaligen Generalsekretärin die Gefolgschaft verweigern.

„Merz mit e nicht mit ä!“

Der erste Auftritt von Friedrich Merz nach 14 Jahren vor der versammelten Hauptstadtpresse machte deutlich, wie lange der Sauerländer schon der Politik den Rücken gekehrt hat. Nur wenige der Anwesenden haben die rhetorischen Attacken des ehemaligen Fraktionsvorsitzenden der Union noch live miterlebt. Der 63-Jährige hat nichts verlernt: “Wenn ich sehe, dass in Deutschland wieder der Hitlergruß gezeigt wird, läuft es mir kalt den Rücken runter“, steigt er ein und verspricht, was vielen Wählern ein Bedürfnis ist, er werde die Stimmen der AfD halbieren.

Gleichberechtigung aus Vernunft: Das Fachkräftezuwanderungsgesetz muss die Zeitarbeit berücksichtigen

Deutschland hat ein Fachkräfteproblem – schon länger. Es wird in der Zukunft aber nicht besser als es in der Vergangenheit war und in der Gegenwart ist. Fachkräfte sind eine ebenso kritische Grundlage der Wirtschaft, wie Strom oder das Internet. Fallen sie aus, steht vieles still. Fachkräfte sind unverzichtbar und können auch nicht durch andere Ressourcen ersetzt werden.

Die jetzige Koalition im Bund nimmt sich der Aufgabe nun an. Ein im Koalitionsvertrag vereinbartes Fachkräftezuwanderungsgesetz soll den Zuzug von Fachkräften regeln. Eckpunkte wurden vorgelegt. Dort heißt es: „Die...

Blended Learning: Modeerscheinung oder Lernmethode der Zukunft?

Mit der Digitalisierung führt die wachsende Flut an Informationen dazu, dass die Halbwertszeit von Wissen kürzer wird. Wissensinhalte müssen in immer kürzeren Abständen wieder aufgefrischt werden, ansonsten gelten sie als veraltet. Die Verantwortung für Lerninhalte liegt zunehmend in der Hand der Lerner. Und genau hier setzt die neue Blended-Learning-Strategie des iGZ-Fachbereichs Bildung an, bei der die Vorzüge von Online-Angeboten mit den positiven Effekten von Präsenzveranstaltungen vermischt werden.