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iGZ-Forum Personalmanagement: Expedition Führung
18.01.2017

Zukunftsgerechte Arbeitsplatzgestaltung

Unter Arbeit 4.0 werden alle Veränderungen zusammengefasst, die in naher Zukunft die Arbeitswelt betreffen. Wenn sich Arbeitsabläufe, -strukturen und -bedingungen ändern, muss sich auch die Mitarbeiterführung ändern. Digitalisierung, Globalisierung, demografischer Wandel, Bildung und Migration sowie der Wandel von Werten und Ansprüchen werden die Zukunft der Arbeit maßgeblich beeinflussen.

Wie Führung in Zukunft aussehen kann und vor welchen Anforderungen Vorgesetzte in Zukunft stehen – dafür bietet das iGZ-Forum Personalmanagement den passenden Rahmen zur Diskussion. In BarCamps können Teilnehmer ihre eigenen Fragen und Ideen einbringen und offen diskutieren. Das Forum findet am 25. Januar im Hotel Meliá in Berlin statt. Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen stehen hier www.forum-personalmanagement.de.

Abschied von Präsenzkultur

Arbeitnehmer legen immer mehr Wert auf Eigenverantwortung und Autonomie bei der Gestaltung ihrer Arbeit. Außerdem fordern sie flexiblere Arbeitszeiten und die Möglichkeit, Arbeit im Homeoffice zu erledigen, konstatiert das Weißbuch Arbeiten 4.0 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. In Dänemark, Schweden, Großbritannien und den Niederlanden ist dies längst weit verbreitet. Durch die Digitalisierung ist eine ortsunabhängige Erreichbarkeit heutzutage rund um die Uhr möglich. Arbeitgeber sollten sich daher mit einem Abschied von der Präsenzkultur anfreunden.

Arbeitgeberattraktivität steigern

Während Vorgesetzte Kontrollmöglichkeiten ungern aufgeben, bietet das Homeoffice auch neue Chancen: Menschen mit Behinderungen könnten sich so besser am Arbeitsmarkt einbringen. Angesichts des Fachkräftemangels bieten sich Arbeitgebern damit gleich zwei Vorteile: Ihre Arbeitgeberattraktivität steigt und weitere Potenziale vom Arbeitsmarkt können eingebunden werden. Darüber hinaus werden Frauen und Männer in Zukunft gleichberechtigt arbeiten gehen und sich um die Familie kümmern.

Weniger Überstunden

Der Wandel von Werten spiegelt sich in den Ansprüchen an den Arbeitsplatz wider. Nach Erkenntnissen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung möchte die Hälfte aller Vollzeitbeschäftigten ihre Arbeitszeit reduzieren - unabhängig davon, ob Kinder im Haushalt leben. In der Realität werden in Deutschland aber derzeit knapp eine Milliarde unbezahlte sowie etwa 800 Millionen bezahlte Überstunden im Jahr geleistet. Unternehmer sind daher gefragt, Auftragsspitzen künftig anders abzufangen.

Zeitarbeit beitet Flexibilität

Zeitarbeit, Werkverträge und Outsourcing von Aufgaben bieten in solchen Fällen eine gute Lösung. Während Firmen die unternehmerische Flexibilität schätzen, die Zeitarbeit ermöglicht, profitieren Zeitarbeitnehmer von der persönlichen Flexibilität. Viele Angestellte können sich heute nicht mehr vorstellen, ihr ganzes Berufsleben den gleichen Arbeitsplatz zu haben. Zeitarbeit bietet Abwechslung und die Möglichkeit, viele Unternehmen und Bereiche kennenzulernen. (AA)

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