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IHK Bonn will gemeinsam mit BA gegen Langzeitarbeitslosigkeit aktiv werden
28.08.2015

Zeitarbeit wichtiger Faktor bei Wiedereingliederung

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg will jetzt gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg aktiv werden, um Langzeitarbeitslose besser in den regionalen Arbeitsmarkt zu integrieren.

Wichtiger Faktor dabei, so IHK-Hauptgeschäftsführer Hubertus Hille in einem WDR-Bericht, sei die Zeitarbeitsbranche. Unternehmen sollten kurzfristig und flexibel auf sich ständig ändernde Auftragslage reagieren können: „Hierzu sind Zeitarbeitskräfte und befristete Beschäftigungsverhältnisse adäquate Mittel.“

Perspektivisch angehen

Bei der Agentur für Arbeit in Bonn seien derzeit 12.000 Langzeitarbeitslose gemeldet. Dies entspreche 40 Prozent aller Arbeitslosen. „Dieses strukturelle Problem müssen wir perspektivisch angehen“, erklärte Hille. „Wir brauchen Unternehmen, die bereit sind, Langzeitarbeitslosen eine Chance zu geben. Es gibt hierzu auch entsprechende Förderprogramme, die dem Arbeitgeber einen Eingliederungszuschuss gewähren. Bei der Agentur für Arbeit wurde für die Betreuung der Langzeitarbeitslosen bereits besonders geschultes Personal eingestellt“, erläuterte der IHK-Hauptgeschäftsführer die Sachlage.

Positive Ansätze

Er sehe positive Ansätze in einer verstärkten Prävention durch Bildungspolitik, besseren Maßnahmen im Bereich Vereinbarkeit Beruf und Familie, einer verstärkten Beratung und Betreuung sowie durch Weiterbildung und Eingliederungszuschüsse. (WLI)

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