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IAB untersuchte Folgen von Jugendarbeitslosigkeit
22.08.2014

Zeitarbeit fördert frühzeitige Integration

Arbeitslosigkeit im Jugendalter hat weitreichende Folgen für das spätere Berufsleben, lautet das Fazit des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer aktuellen Studie. Eine frühzeitige Integration in den Arbeits­markt sei entscheidend, um ein späteres Risiko der Beschäftigungslosigkeit nachhaltig zu verringern.

Mit der Zeitarbeit steht den Jugendlichen ein wirksames Mittel zur Verfügung, um Erwerbslosigkeit zu verhindern - laut Bundesagentur für Arbeit (BA) waren 63 Prozent der Zeitarbeitnehmer zuvor beschäftigungslos, 16 Prozent davon sind Berufsanfänger.

Praktische Erfahrungen

„Zeitarbeit bietet einen idealen Einstieg in den Arbeitsmarkt. Denn damit können bei wechselnden Arbeitseinsätzen ganz flexibel erste praktische Erfahrungen in den unterschiedlichen Sparten eines Berufsbildes gesammelt werden, bevor sich der Berufsanfänger für eine konkrete Richtung entscheidet“, erklärt dazu iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz. Die Anstellung bei einem Personaldienstleistungsunternehmen helfe, einer längerfristigen Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken, so der iGZ-Hauptgeschäftsführer.

iGZ-Mittelstandsbarometer

Und die Zeitarbeitsbranche biete langfristige Aussichten: Laut  iGZ-Mittelstandsbarometer haben 83 Prozent der Zeitarbeitnehmer einen unbefristeten Arbeitsvertrag, 90 Prozent von ihnen sind in Vollzeit beschäftigt. Dabei gelte: Je höher die Qualifizierung, desto länger die Beschäftigungsverhaltnisse - und natürlich auch desto höher das Entgelt.

Weiterbildungschancen

Zeitarbeit, so Stolz, biete dem Nachwuchs außerdem zahlreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Unter anderem könne eine Ausbildung zum/zur Personaldienstleistungskaufmann/-frau (PDK) absolviert werden. Die Ausbildungswege in der Zeitarbeitsbranche seien vielfältig, denn viele iGZ-Mitgliedsunternehmen sind auch als Bildungsträger aktiv. Die Daten des iGZ-Mittelstandsbarometers bestätigen: 48 Prozent der iGZ-Mitglieder haben in den vergangenen fünf Jahren intern ausgebildet - 66 Prozent davon boten die Ausbildung zum PDK an. (LUB)

Die IAB-Studie steht im Anhang zum Download.

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