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iGZ-Landesbeauftragter sprach mit FDP-Kreisvorsitzenden David Dietz
03.08.2017

Zeitarbeit eine hochkomplexe Branche

"Wir sind die wichtigste Branche in Sachen Flexibilität, und bei uns stehen die Arbeitnehmer absolut im Mittelpunkt“, betonte Bernhard Eder, Landesbeauftragter des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) für Rheinland-Pfalz. Im Gespräch mit dem FDP-Kreisvorsitzenden David Dietz aus Mainz, das Eder und Mitinhaberin Gabriele Denstedt führten, informierten sie den Politiker über die Situation der Zeitarbeitsbranche und ihr iGZ-Mitgliedsunternehmen „attentus Ges. f. Personaldienstleistungen mbH“.

Der iGZ habe, so Eder, mit den DGB-Gewerkschaften einen Tarifvertrag für die Zeitarbeitsbranche in Deutschland ausgehandelt und einen Ethik-Kodex verabschiedet, der für sämtliche iGZ-Mitgliedsunternehmen bindend sei. Die Einhaltung der Leitlinien des Kodexes werde von einer unabhängigen Kontakt- und Schlichtungsstelle überwacht.

Hochkomplexe Branche

Eder und Denstedt hoben in dem Gespräch mit Dietz außerdem hervor, dass die Zeitarbeit eine moderne, hochkomplexe Branche sei. „In der Zeitarbeit finden unter anderem hochqualifizierte Akademiker Möglichkeiten, sich über unterschiedliche Einsätze neue Perspektiven zu eröffnen, Erfahrungen zu sammeln und ihren Marktwert zu steigern“, erläuterte Eder einige Möglichkeiten, die sich den Arbeitnehmern in der Zeitarbeit bieten.

Dialog intensivieren

„Genauso finden Menschen, die es oft schwer am Arbeitsmarkt haben, nicht zuletzt Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose, Wege in den Arbeitsmarkt“, ergänzte Denstedt weitere Chancen, die der Zeitarbeitsmarkt Neu- und Wiedereinsteigern bietet. „Ich freue mich, wenn wir hierüber auch den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern intensivieren können, und hoffe, dass auf diesem Wege auch Überregulierung verhindert werden kann“, dankte Eder dem Gast.

Unermüdlicher Einsatz

iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz begrüßte die Initiative des Landesvorsitzenden: „Das ist ein sehr schönes Beispiel für das ehrenamtliche Engagement unserer Funktionsträger, die sich unermüdlich für die Interessen unserer Mitgliedsunternehmen einsetzen. Das gilt für die politische Ebene genauso wie für Wirtschaft und Gesellschaft – und fängt direkt vor der eigenen Haustür an“, unterstrich Stolz seinen Dank für die ehrenamtlichen Einsätze aller Funktionsträger. (WLI)

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