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Austausch iGZ und NRW-Arbeitskreis Gleichstellung und Frauen
18.07.2018

Zeitarbeit wichtiger Faktor für Berufsrückkehrerinnen

Über die große Integrationskraft der Zeitarbeitsbranche sprachen jetzt Susanne Schneider (FDP), Nicole Laumen (FDP), Kristin Korte (CDU), Heike Troles (CDU) und Angela Frankenhauser, CDU (Arbeitskreis für Gleichstellung und Frauen der CDU- und FDP-Fraktionen im NRW-Landtag), mit den iGZ-Vertretern des Bereichs Arbeitsmarktpolitik, Clemens von Kleinsorgen und Cristina Justus. Besonders für Frauen seien große Beschäftigungspotenziale nicht ausgeschöpft, die vor allem mit Blick auf den Fachkräftemangel von großer Bedeutung seien.

Susanne Schneider (FDP), Heike Troles (CDU), Cristina Justus, Clemens von Kleinsorgen, Kristin Korte (CDU) (v.l.)
Susanne Schneider (FDP), Heike Troles (CDU), Cristina Justus, Clemens von Kleinsorgen, Kristin Korte (CDU) (v.l.)

„Die Zeitarbeitsbranche besticht durch ihre Flexibilität und die zahlreichen Möglichkeiten. Besonders Teilzeitmodelle und individuell zugeschnittene Lösungen sind für Mütter und Berufsrückkehrerinnen ein besonders großer Vorteil. Zwar beträgt die Frauenquote unter den Zeitarbeitnehmern in der Branche insgesamt nur rund 30 Prozent, jedoch ist das der hauptsächlich industriellen Ausrichtung der Branche geschuldet," argumentierten von Kleinsorgen und Justus. In der Dienstleistung und der Pflege sei der Anteil der Frauen deutlich höher und liege in der Pflege über 50 Prozent.

Integrationskraft

Die iGZ-Vertreter merkten sie an, dass die Arbeitsbedingungen für Frauen und besonders für Mütter und Berufsrückkehrerinnen durch die Zeitarbeit noch attraktiver gestaltet werden können. Die Zeitarbeitsbranche sei aufgrund der engmaschigen Betreuung durch die Personaldisponenten besonders gut für diese Aufgrabe gerüstet.

iGZ-Projektgruppe

Auch der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen habe reagiert: Die iGZ-Projektgruppe "Zielgruppen am Arbeitsmarkt" beschäftigt sich intensiv mit Chancen für Arbeitnehmerinnen auf dem Arbeitsmarkt, um attraktive Branchenlösungen und Pilotprojekte zu realisieren. Der Austausch mit der Politik werde dabei nicht vernachlässigt - die Mitglieder des Arbeitskreises wünschten sich weiterhin eine rege Zusammenarbeit mit dem Verband, um die Integration und Gleichstellung von Frauen am Arbeitsmarkt weiterzuentwickeln. (CJ)

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