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Bundesagentur für Arbeit legt Monatsbericht zum Arbeitsmarkt vor
29.10.2015

Zahl der Zeitarbeitskräfte gestiegen

848.000 Arbeitskräfte waren im Juli 2015 in der Zeitarbeitsbranche beschäftigt. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Zuwachs um 45.900 (5,7 Prozent). Im Vergleich zum Vormonat Juni stieg die Zahl der Zeitarbeitskräfte um 7.100, was einen Zuwachs von 0,8 Prozent bedeutet.

„Die günstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hält weiter an. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind

Weil die Saisonkomponenten die regelmäßigen Ausschläge eines Kalendermonats sind, stellen sie langfristige Durchschnittswerte

dar, die deswegen auch für den aktuellen Rand ziemlich genau bestimmt werden können. Die Schätzung des Trends am aktuellen

Rand ist ungleich schwieriger und mit rein statistischen Mitteln nicht zu leisten. Die Saisonbereinigung ist also im Wesentlichen eine

mathematisch-statistische Aufgabe, während die Einschätzung des Trends (und insbesondere der konjunkturell bedingten Arbeits-

losigkeit und ihrer Veränderung) am aktuellen Rand von volkswirtschaftlichen Analysten (Arbeitsmarktanalyse und Arbeit

smarktberichterstattung der ) aufgrund ergänzender statistischer Größen und Modelle, inhaltlicher Erwägungen und genauer Kenntnis der

Vorgänge am Arbeitsmarkt zu erfolgen hat; die saisonbereinigten Zahlen sind dafür die notwendige Basis.

leicht gesunken, das kräftige Wachstum bei der Beschäftigung ist ungebrochen. Auch die Arbeitskräftenachfrage hat nochmals zugelegt“, kommentierte der Vorstandsvorsitzende der

Die (BA, ehemals Bundesanstalt für Arbeit) ist der Verwaltungsträger der deutschen Arbeitslosenversicherung. Sie erbringt die Sozialleistungen am Arbeitsmarkt, insbesondere Leistungen der Arbeitsvermittlung und -förderung sowie finanzielle Entgeltersatzleistungen. Sie ist eine bundesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung und Anstaltscharakter. Der Sitz der BA ist Nürnberg. Sie ist mit etwa 97.000 Mitarbeitern die größte Behörde in Deutschland und einer der größten Arbeitgeber des Bundes.

(

Die Bundesagentur für Arbeit (BA, ehemals Bundesanstalt für Arbeit) ist der Verwaltungsträger der deutschen Arbeitslosenversicherung. Sie erbringt die Sozialleistungen am Arbeitsmarkt, insbesondere Leistungen der Arbeitsvermittlung und -förderung sowie finanzielle Entgeltersatzleistungen. Sie ist eine bundesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung und Anstaltscharakter. Der Sitz der BA ist Nürnberg. Sie ist mit etwa 97.000 Mitarbeitern die größte Behörde in Deutschland und einer der größten Arbeitgeber des Bundes.

), Frank-J. Weise, den Monatsbericht der BA zum Arbeitsmarkt für den Oktober.

Vorjahreswerte unterschritten

Die Zahl der Arbeitslosen ist von September auf Oktober um 59.000 auf 2.649.000 gesunken. Im Zuge der Herbstbelebung haben sich Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung weiter verringert. Die Vorjahreswerte wurden merklich unterschritten. Saisonbereinigt hat die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 5.000 leicht abgenommen. Gegenüber dem Vorjahr waren 83.000 Beschäftigte weniger arbeitslos gemeldet.

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, hat sich um 4.000 verringert. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im Oktober 2015 auf 3.476.000 Arbeitnehmer. Das waren 161.000 weniger als vor einem Jahr. Die Erwerbslosigkeit betrug im September 1,82 Millionen und die Erwerbslosenquote

Das Landesarbeitsgericht ( ) ist in Deutschland ein oberes Landesgericht auf dem Gebiet der Arbeitsgerichtsbarkeit. Es ist regelmäßig Berufungs- oder Beschwerde-Gericht im Rechtszug der Arbeitsgerichtsbarkeit zu den erstinstanzlichen Urteilen und Beschlüssen des Arbeitsgerichtes. Gegen Urteile des Landesarbeitsgerichts ist als Rechtsmittel die Revision oder bei Beschlüssen die Rechtsbeschwerde zum Bundesarbeitsgericht möglich.

bei 4,3 Prozent.

Mehr Arbeitnehmer

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind weiter gewachsen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen im September gegenüber dem Vormonat um 50.000 gestiegen. Mit 43,40 Millionen Arbeitnehmern fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 381.000 höher aus. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat von Juli auf August um 59.000 zugenommen. Mit 31 Millionen Erwerbstätigen lag die Beschäftigung gegenüber dem Vorjahr um 691.000 im Plus.

Nachfrage im Plus

Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern ist weiter aufwärtsgerichtet. Im Oktober waren 612.000 Arbeitsstellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet, 95.000 mehr als vor einem Jahr. Die Nachfrage lag gegenüber dem Vormonat um 15.000 im Plus. Besonders gesucht waren Arbeitskräfte in den Berufsfeldern Verkehr und Logistik, Verkauf sowie Metallerzeugung, -bearbeitung, Metallbau. Es folgten Berufe in Maschinen- und Fahrzeugtechnik und Mechatronik, Energie- und Elektrotechnik. Die Nachfrage nach Arbeitskräften hat damit noch einmal deutlich zugelegt. (WLI)

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