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28.11.2008

Zahl der Azubis bei Personaldienstleistern übertrifft alle Erwartungen

Nicht nur als Senkrechtstarter, sondern auch als Platzhirsch im Vergleich zu den anderen neuen Ausbildungsberufen entpuppt sich jetzt der seit August angebotene Ausbildungsweg zum/ zur "Personaldienstleistungskaufmann/-kauffrau" (PDK).

Rund 1200 Schulabgänger nutzen die Chance, die Fachkompeten-zen der Zeitarbeit von der Pike auf zu lernen. Zum Vergleich: Rund 100 Jugendliche lassen sich bundesweit zum/ zur Auto-matenfachmann/-fachfrau ausbilden, und bisher vier Berufs-schulen in Deutschland ebnen den Weg zum/ zur Produktions-technologen/ -technologin.

Dagegen bieten gleich 39 Berufsschulen und zahlreiche Personaldienstleistungsunternehmen den bundesweiten dualen Ausbildungsweg an. Er endet mit einer Abschlussprüfung vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer. Mit diesem erfolgreichen Start dokumentiert die Branche, dass sie sich als feste Größe in der deutschen Wirtschaft verankert hat und aktiv an deren Entwicklung beteiligt ist.
In der dreijährigen Ausbildung erhalten die Schüler u. a. Einblicke in die Personalgewinnung, die Planung von Personaleinsatz, in die Kundenbetreuung, aber auch in die Themen Kostenkalkulation, Tarif- und Arbeitsrecht.

Entwickelt wurde das neue Berufsbild von den drei Arbeitgeber-verbänden der Zeitarbeitsbranche, dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), dem Bundesverband Zeitarbeit (BZA) und dem Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister (AMP) gemeinsam mit dem DIHK und dem Bundesinstitut der beruflichen Bildung. Die Zahlen belegen die hohe Akzeptanz und Notwendigkeit des neuen Ausbildungsberufs, der dem Wachstum der Zeitarbeitsbranche und der damit verbun-denen Nachfrage an speziell qualifiziertem internen Personal Rechnung trägt.

 

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