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iGZ-Blogbeitrag von Werner Stolz
18.08.2021

Wertschätzung durch Wording Zeitarbeit

Leiharbeit oder Zeitarbeit? Allein durch die Wortwahl kann Wertschätzung ausgedrückt werden - oder auch nicht. Die Sprache beeinflusst unsere Denkweise über Sachverhalte. Wir assoziieren bestimmte Bilder und es werden dadurch Emotionen ausgelöst. Dieses „Framing“ kann zum Beispiel beeinflussen, mit welchen Eigenschaften wir Personengruppen verbinden - wie Leiharbeitnehmer. iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz schreibt im neuesten Blogbeitrag über das sich hartnäckig haltende politische Framing in der Zeitarbeitsbranche.

Zeitarbeit statt Leiharbeit - mehr Wertschätzung der Zeitarbeitsbranche auch über ein neues „Wording“ im AÜG, fordert iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz.
Zeitarbeit statt Leiharbeit - mehr Wertschätzung der Zeitarbeitsbranche auch über ein neues „Wording“ im AÜG, fordert iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz.

Die Begriffe „Leiharbeitnehmer“, „Verleiher“, „Entleiher“ werden zur Titulierung der Beteiligten im Dreiecksverhältnis genutzt. Im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) werden diese Begriffe seit 1972 verwendet. Seitdem ist der Terminus „Leiharbeit“ im gesetzlichen Sprachgebrauch verankert und hat sich auch mit den letzten ÄUG-Reformen trotz aller iGZ-Interventionen nicht geändert, weil bislang keine Bundestagsfraktion die zahlreichen Initiativen konstruktiv aufgegriffen hat. Mitarbeiter in der Zeitarbeitsbranche zu Leihobjekten zu degradieren, zeugt nicht von Wertschätzung. Aber vielleicht wird in der neuen Legislaturperiode alles anders? - fragt sich Werner Stolz.

Zum Blogbeitrag geht's hier.

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