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iGZ-Regionalkreisleiter engagiert sich im Einsatz gegen Lese-/Rechtschreibschwäche
30.06.2016

Projekt "KLAR" schließt Lücken

Es ist oftmals ein Leben im Verborgenen innerhalb der Gesellschaft, und deshalb schwanken die Zahlen über Menschen mit einer Lese- und Rechtschreibschwäche in Deutschland zwischen fünf und zehn Millionen Betroffener. Grund genug für Holger Haßdenteufel, Regionalkreisleiter des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) für Saarland-West, Abhilfe zu organisieren.

„Cirka 4,5 Millionen Auszubildende und Beschäftigte haben leichte bis starke Grundbildungsdefizite in Lesen, Schreiben und Rechnen. Im Saarland sind etwa 51.000 Arbeitnehmer betroffen“, erläutert er sein Engagement für das Projekt „Kompetenz, Lernen, Arbeit“ (KLAR).

Grundbildungszentren

Die Volkshochschulen des Saarlandes und die Katholische Erwachsenenbildung Saar (KEB) haben laut iGZ-Regionalkreisleiter im Rahmen ihrer jeweiligen Strukturen zehn Grundbildungszentren gegründet. Haßdenteufel: „Diese bieten, durch eigens dafür ausgebildete Lehrkräfte, dem Arbeitsplatz angepasste Grundbildungsmodule an, um die Grundbildungsdefizite der Zielgruppen zu beheben. Die Kurse sind sowohl für Beschäftigte als auch für teilnehmende Unternehmen kostenfrei.“

Ansprechpartner

Er fungiere bei diesem Projekt als Ansprechpartner für die Unternehmen, die unter Tel.: 0681 93810-49, oder per Mail: hassdenteufel@ig-zeitarbeit.de direkt mit Holger Haßdenteufel Kontakt aufnehmen können.

Konsequenzen

Ziel ist die arbeitsplatzorientierte Kompetenzentwicklung bei Auszubildenden und Beschäftigten mit Alphabetisierungsbedarf im Saarland. Aus gutem Grund: „Die Lese- und Rechtschreibschwäche kann für die Betroffenen schwerwiegende Konsequenzen am Arbeitsplatz und in ihrem sozialen Umfeld haben. Für die Unternehmen zieht es oft betriebswirtschaftliche Folgen mit sich“, erläutert der iGZ-Regionalkreisleiter.

Lücke schließen

Das Projekt „KLAR“ habe sich zum Ziel gesetzt, die Lücke zwischen grundlegenden Anforderungen beruflicher Tätigkeiten und Grundbildungskompetenzen von Beschäftigten und Auszubildenden zu schließen. Das Projekt sieht vor, den Betroffenen Grundbildungskurse in Lesen, Schreiben und Rechnen mit unterschiedlichen Niveaus, Gruppengrößen und Inhalten kostenlos anzubieten. „Damit sollen die Teilnehmer so schnell wie möglich ein für die korrekte Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit angemessenes Niveau erreichen. Der Unterricht findet flexibel im Unternehmen oder in einem der zehn saarländischen Grundbildungszentren von VHS und KEB statt“, zeichnet "KLAR"-Projektmitarbeiter Sven Roland das Procedere nach.

Defizite ermitteln

Und so funktioniert´s: Unternehmen aus besonders betroffenen Branchen und Beschäftigte aus Berufen mit starkem Entwicklung- bzw. Modernisierungspotenzial werden über Personalabteilung, Kammern, Betriebsräte und andere Multiplikatoren kontaktiert und auf mögliche Grundbildungsdefizite ihrer Beschäftigten und Auszubildenden angesprochen. Parallel werden die Ausbildungsträger (z.B. über die Meister) für die Thematik sensibilisiert und um Mitwirkung gebeten.

Anonymität gewährleistet

Die Grundbildungszentren entwickeln auf der Basis einer Arbeits- bzw. Ausbildungsplatzanalyse die entsprechenden arbeitsplatzorientierten Unterrichtsmodule. Der kostenlose Unterricht kann im Unternehmen, im Berufsbildungszentrum oder im Grundbildungszentrum stattfinden. Den Teilnehmern wird die volle Anonymität gewährleistet. Weitere Infos gibt´s unter www.grundbildung.saarland, per Telefon: 0681 366 60, oder per Mail: info@grundbildung.saarland (WLI)

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