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IAB und BA veröffentlichen Studie
15.04.2015

Positive Effekte durch Qualifizierung

99,1 Prozent der iGZ-Mitgliedsunternehmen leiden laut letzter Mittelstandsbarometer-Umfrage unter einem Mangel an Facharbeitern. Mittlerweile gibt es zahlreiche Ansätze, diesem Mangel mittels Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen zu begegnen – das fängt bereits bei der Förderung von Arbeitslosen an:

Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit (BA) wirken sich die meisten Arbeitsförderungsmaßnahmen im Bereich der Arbeitslosenversicherung positiv aus. Verglichen wurde in der Studie die Arbeitsmarktintegration von Maßnahmeteilnehmern und nicht geförderten Arbeitslosen.

Positive Effekte

„Bei den meisten Maßnahmen zeigen sich im Vergleich zu keiner oder einer späteren Förderung positive Effekte auf die Arbeitsmarktergebnisse von Geförderten. Jedoch gilt dies auch weiterhin nur dann, wenn sie für den richtigen Personenkreis eingesetzt werden“, so die Arbeitsmarktexperten.

Längere Beschäftigung

„Für Personen, die an arbeitgebernah erbrachten Maßnahmen teilnehmen, sind schon in der kurzen Frist deutlich bessere Arbeitsmarktergebnisse als ohne Förderung zu verzeichnen“, ergänzen sie. Beispielsweise waren Personen, die im Jahr 2011 eine Maßnahme zur Aktivierung und Eingliederung bei einem Arbeitgeber aufnahmen, im Jahr darauf durchschnittlich 70 Tage mehr beschäftigt als vergleichbare ungeförderte Arbeitslose. Bei Maßnahmeteilnehmern des Jahres 2012 waren es 75 Tage.

Zusätzliche Tage

Kürzere Weiterbildungsmaßnahmen zeigten bereits nach einem Jahr eine positive Wirkung auf die Tage der Geförderten in Beschäftigung: 41 zusätzliche Tage konnten hier für die Maßnahmezugänge der Jahre 2011 und 2012 verbucht werden.

Einbindung

Für längere Weiterbildungen mit einer Förderdauer von drei bis zu sechs Monaten zeigte sich eine zeitverzögerte Wirkung für die Maßnahmezugänge in 2011. Im ersten Jahr nach Förderbeginn waren die Geförderten durchschnittlich 21 Tage weniger beschäftigt. Dies sei auf den Einbindungseffekt zurückzuführen: Während einer Maßnahme könnten die Geförderten nicht ungefördert erwerbstätig werden und ständen daher dem Arbeitsmarkt erst später wieder zur Verfügung.

Aktivierung

Zwei Jahre nach Förderbeginn war der anfängliche Einbindungseffekt aber durch 19 zusätzliche Tage in Beschäftigung überkompensiert. Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung bei einem Träger wirkten sich hingegen weitgehend neutral auf die Beschäftigung aus. (WLI)

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