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iGZ-Funktionsträger beim Parteitag der Bayern-SPD
29.06.2015

Position der Zeitarbeitsbranche verdeutlicht

Gleich drei iGZ-Funktionsträger suchten beim 66. Ordentlichen Parteitag der Bayern-SPD in Hirschaid das Gespräch mit den politischen Entscheidungsträgern. Petra Eisen, Landesbeauftragte Bayern, sowie die beiden Regionalkreisleiter Andrée Sammeth und Peter Schütz standen am iGZ-Messestand Rede und Antwort.

Unter dem Motto „Miteinander stark – Sozial. Modern. Bayern-SPD“ diskutierten die Politiker über die künftige Ausrichtung der Partei. Dazu gehörte auch die Wiederwahl des SPD-Vorsitzenden Florian Pronold. Mit einem Ergebnis von 63 Prozent der Stimmen blieb er jedoch hinter seinem letzten Wahlerfolg vor zwei Jahren (80,6 Prozent) zurück.

Abwartende Stimmung

Am Rande des Parteitages informierten sich die Teilnehmer an den Messeständen zu aktuellen Entwicklungen in der Wirtschaft. Die iGZ-Funktionsträger informierten über die Situation in der Zeitarbeitsbranche: Die Stimmung sei derzeit abwartend, der Blick wandere immer häufiger nach Berlin. Dort debattiert die Große Koalition im Moment weitere gesetzliche Regulierungen der Zeitarbeitsbranche.

„Gesetzliche Regelung wäre absurd“

Eisen, Sammeth und Schütz machten beim SPD-Parteitag deutlich, wie wichtig die Tarifautonomie für die deutsche Wirtschaft sei. „Der iGZ hat mit den Gewerkschaften nicht nur einen Mantel- und einen Mindestlohntarifvertrag ausgehandelt, sondern auch branchenspezifische Zuschläge vereinbart“, erinnerte Eisen an die Branchenzuschlagstarifverträge, die in elf Branchen die Lohnlücke zwischen Zeitarbeitskräften und Stammbelegschaft schließen. Eine gesetzliche Regelung, die diese tarifliche Einigung aushebele, sei absurd. (ML)

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