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Holger Piening fordert Bürokratieabbau
17.09.2019

"Politik muss sich bewegen"

Die Konjunktur trübt sich ein, Auftragseinbrüche bei Zeitarbeitsunternehmen greifen immer weiter um sich – Holger Piening, ehemaliger stellvertretender iGZ-Bundesvorsitzender und Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen (IHK) forderte jetzt im Gespräch mit dem Westfalenblatt  von der Bundesregierung, die Weichen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung zu stellen: „Im Hinblick auf die Steuerpolitik und den Bürokratieabbau kann und muss sich die Politik bewegen.“

Holger Piening, ehemaliger stellvertretender iGZ-Bundesvorsitzender und Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen (IHK) forderte jetzt im Gespräch mit dem Westfalenblatt  von der Bundesregierung, die Weichen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung zu stellen.
Holger Piening, ehemaliger stellvertretender iGZ-Bundesvorsitzender und Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen (IHK) forderte jetzt im Gespräch mit dem Westfalenblatt von der Bundesregierung, die Weichen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung zu stellen.

Piening ergänzte, auch der Solidaritätszuschlag sei für viele Unternehmer bei einem Wirtschaftsabschwung eine deutliche Belastung: „Die finanziellen Spielräume für Investitionen werden enger.“ Damit reagierte der Zeitarbeitsunternehmer auf die Herbstkonjunkturumfrage der IHK Ostwestfalen, an der sich 1.400 Firmen aus der Region beteiligten.

Negative Stimmung

Fazit: Die Unternehmen blicken pessimistisch in die nähere Zukunft – 33 Prozent erwarten für die nächsten zwölf Monate eine weitere Eintrübung der Geschäfte. Dem, so Piening, stünden lediglich 19 Prozent gegenüber, die mit besseren Geschäften rechnen. Die negative Stimmung der Industrie spiegele sich hier laut Piening wider. Das gehe auch aus den Reaktionen der Zeitarbeitsunternehmen hervor. 23 Prozent der Zeitarbeitsfirmen planen Neueinstellungen, 25 Prozent wollen Mitarbeiter abbauen. Dementsprechend bewerten 26 Prozent ihre Geschäftslage als gut – 31 Prozent als schlecht, so dass der Saldo bei minus 5 liegt: „Damit ist die gegenwärtige Lage seit Frühjahr 2010 erstmalig wieder negativ“, fasste Piening zusammen.

Fachkräftemangel

Alle anderen Dienstleister wie etwa unter anderem ITler, die Versicherungswirtschaft und das Gesundheitswesen wollen laut Ergebnis der Umfrage mehrheitlich Personal einstellen. Eine der größten Hürden sei nach wie vor der Fachkräftemangel, der sich allerdings leicht abgeschwächt habe. (WLI)

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