Direkt zum Inhalt

Benutzeranmeldung

kopf_aktuelles.jpg

Bundesagentur für Arbeit arbeitet mit iGZ zusammen
01.12.2016

Pilotprojekt für schwerbehinderte Akademiker

Mit der bundesweiten „Woche der Menschen mit Behinderung“ rückt die Bundesagentur für Arbeit (BA) das Thema Inklusion in den Fokus der Öffentlichkeit. Noch immer haben es Menschen mit Behinderung schwer, auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Dabei ist gerade diese Personengruppe häufig besonders motiviert. Laut Bundesagentur für Arbeit sind gut qualifizierte Arbeitsuchende mit Behinderung „in allen Berufsgruppen, auch in Engpassberufen, zu finden. Sie können zur Fachkräftesicherung im Unternehmen beitragen.“

Pilotprojekt

Speziell für die Zeitarbeitsbranche hat die Bundesagentur für Arbeit ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, das den Kontakt zwischen schwerbehinderten Akademikern und Zeitarbeitsunternehmen herstellen soll und an dem sich der iGZ koordinierend beteiligt. Etwa einmal pro Monat versenden Katharina Leusing oder Clemens von Kleinsorgen vom iGZ-Referat Arbeitsmarktpolitik anonymisierte Kurzprofile von schwerbehinderten Akademikern an 40 Mitgliedsunternehmen.

Inklusion

Mit der bundesweiten „Woche der Menschen mit Behinderung“ rückt die Bundesagentur für Arbeit (BA) das Thema Inklusion in den Fokus der Öffentlichkeit. Noch immer haben es Menschen mit Behinderung schwer, auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Die Bewerber sind dabei vielfältig – die aktuellsten Profile stammen von einem Ingenieur für Energiemanagement und einem Diplom-Kaufmann mit internationaler Erfahrung.

Mehrfache Nutzung

Klaus Schuldes, Koordinator des Arbeitgeber-Service der BA für schwerbehinderte Akademiker, ist mit der Entwicklung des Projektes zufrieden: „Bisher haben wir von 14 Niederlassungen von iGZ-Mitgliedern Anfragen erhalten und einige haben den Service bereits mehrfach genutzt. Es haben auch schon Vorstellungsgespräche stattgefunden und ich hoffe, dass wir demnächst die erste erfolgreiche Vermittlung vermerken können.“ Aus Sicht der BA liegt der Schwerpunkt auf einer Einstellung im internen Personalbereich und auf der Vermittlung des Bewerbers. Grundsätzlich sind auch Einsätze bei Kunden denkbar, allerdings muss hier der Einzelfall geprüft werden.

Bedürfnisse anpassen

Schuldes und sein Team helfen den Unternehmen bei allen Fragen rund um die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, zum Beispiel wie ein Arbeitsplatz an die Bedürfnisse behinderter Menschen angepasst werden kann. Sie unterstützen Personalentscheider bei der Organisation und zeigen finanzielle Unterstützungsangebote auf.

Teilnahme

Eine Teilnahme am Pilotprojekt ist weiterhin möglich. Interessierte Unternehmen können sich an Katharina Leusing (leusing@ig-zeitarbeit.de oder Tel.: 0251 32262-159) oder Clemens von Kleinsorgen (kleinsorgen@ig-zeitarbeit.de oder Tel.: 0251 32262-161) wenden. (KAL)

Neueste Artikel