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Neue CSR-Projektgruppe tagte in Münster
29.11.2018

Nachhaltigkeit in der Zeitarbeitsbranche

Verantwortliches Handeln wird immer wichtiger. Häufig wird als Oberbegriff Corporate Social Responsibility (CSR) verwendet, das meint Nachhaltigkeit für Unternehmen in verschiedenen Bereichen. DAX-Unternehmen sind ab 2017 gesetzlich verpflichtet, einen Nachhaltigkeitsbericht anzufertigen. Aber auch kleine und mittelständische Unternehmen können mit wenig Aufwand etwas tun. Die neue iGZ-CSR-Projektgruppe will sich mit den drei Säulen des CSR, Ökologie, Wirtschaft und Soziales in der Zeitarbeit, befassen.

Die neue CSR-Projektgruppe tauschte sich über Nachhaltigkeit und verantwortliches Handeln für kleine und mittelständische Unternehmen in Münster aus.
Die neue CSR-Projektgruppe tauschte sich über Nachhaltigkeit und verantwortliches Handeln für kleine und mittelständische Unternehmen in Münster aus.

Personaldienstleister können mit dem Thema Nachhaltigkeit nicht nur die Attraktivität als Arbeitgeber erhöhen, sondern auch das Branchenimage stärken und Ressentiments entgegenwirken. Der iGZ möchte mit Hilfestellungen, Tipps und Beispielen auf dieses Thema aufmerksam machen und iGZ-Mitgliedern helfen, Ideen umzusetzen.

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Gemeinsame Aktivitäten und Entwicklungen

Nach einem Impulsvortrag von Julia Wildner vom Institut der Deutschen Wirtschaft Köln (IW) zum Thema „CSR – Was steckt dahinter und worauf kommt es an“ tauschten sich die Projektgruppenteilnehmer in Workshops aus. Es ging vor allem um die Frage, wie das Thema für kleine und mittelständische Unternehmen umgesetzt werden kann. Unter dem Punkt Ökologie wurde diskutiert, wie Ressourcen eingespart werden könnten. Die digitale Personalakte beispielsweise spart Papier, Bahnfahren schont die Umwelt.

Idee soll sich fortpflanzen

Im Bereich Soziales ging es um flexible Arbeitszeiten, gleiche Löhne zwischen Mann und Frau sowie lokales Engagement. Im Bereich Ökonomie kamen die Punkte Kundenvielfalt, Vergütung und Digitalisierung auf den Tisch. Am Ende einigten sich die Teilnehmer auf folgende Ziele: CSR-Handlungsleitfaden erstellen, Vernetzung mit anderen Arbeitgeberverbänden und den Aufbau einer Datenbank mit Best-Practice-Beispielen. „Unsere Idee soll sich fortpflanzen. Wir möchten das Thema in die einzelnen Bundesländer tragen, sodass es auch die kleinen Unternehmen aufgreifen und mitmachen“, betonte Petra Eisen, iGZ-Landesbeauftragtensprecherin und Landesbeauftragte für Bayern. (KM)

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