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Deutsche Wirtschaft auf "digitalen Arbeitsplatz der Zukunft" schlecht vorbereitet
08.12.2016

Mobiles Arbeiten stärker unterstützen

Die Mehrheit der Arbeitnehmer in Deutschland stellt ihren Chefs ein schwaches Zeugnis aus, wenn es um die Weichenstellungen für den digitalen Arbeitsplatz der Zukunft geht. Befragt nach den aktuell größten Stolpersteinen am IT-Arbeitsplatz bemängeln knapp 60 Prozent einen schlechten Datenzugriff von unterwegs, 58 Prozent kritisieren einen zu langsamen IT-Störungsdienst und 55 Prozent erleben die IT der eigenen Firma als zu unflexibel, um neue Anforderungen - beispielsweise der digitalen Geschäftswelt - einzubinden.

Insbesondere die mobilen Einsatzgebiete der IT werden im täglichen Arbeitsleben als echte Baustelle beschrieben, zeigt die Studie „Arbeitsplatz der Zukunft“ von CSC, für die 1.000 Arbeitnehmer in Deutschland befragt wurden. Knapp jeder zweite Arbeitnehmer (48 Prozent) bewertete laut einer Pressemitteilung die IT-Ausstattung der eigenen Firma mit befriedigend oder schlechter, wenn er beispielweise auf Geschäftsreisen in Deutschland unterwegs sei. Bei Auslandsreisen seien dies rund 60 Prozent.

Mobiles Arbeiten

Gleichzeitig werde mobiles Arbeiten in der digitalen Geschäftswelt der Zukunft an Bedeutung gewinnen – ist die klare Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer überzeugt (60 Prozent). Das gelte künftig ebenfalls für Einsatzorte außerhalb des festen Arbeitsplatzes, etwa im Home-Office. Die technische Anbindung für den Arbeitsplatz zuhause lässt der Umfrage zufolge allerdings noch deutlich zu wünschen übrig: 42 Prozent der Befragten gaben dem IT-Arbeitsplatz die Schulnote befriedigend oder schlechter. Zehn Prozent erteilten sogar eine glatte Sechs.

Smartphones und Tablets

Um für das digitale Business besser gerüstet zu sein, halte es eine überwältigende Mehrheit der Mitarbeiter für wichtig (89 Prozent), dass die Firmen mobiles Arbeiten künftig professioneller unterstützen. Ein besonderes Augenmerk verdiene dabei die Einbindung unterschiedlicher Endgeräte am Arbeitsplatz, wie beispielsweise Smartphones oder Tablet-PCs. Jeder Vierte sei aktuell mit dem Einsatz standardisierter Firmenendgeräte nicht zufrieden – knapp 40 Prozent beklagten Mängel bei der Nutzung von privaten Endgeräten.

Moderner IT-Arbeitsplatz wichtig

"Die Erfahrungen der Arbeitnehmer mit dem IT-Support sind eine wichtige Orientierung, wenn Firmen den Arbeitsplatz der Zukunft gestalten", meint Claus Schünemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von CSC in Deutschland. "Die anstehende Modernisierung der Arbeitsplätze sichert nicht nur künftige Marktanteile, sondern dient gleichzeitig als Visitenkarte des Arbeitgebers. 81 Prozent der Arbeitnehmer halten einen modernen, digitalen IT-Arbeitsplatz für wichtig, um als Unternehmen für Mitarbeiter attraktiv zu sein."

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