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Pro Personal Holding GmbH gewinnt den iGZ-Award 2021
25.03.2021

Mitarbeiter mit gutem Gewissen überlassen

Das iGZ-Mitgliedsunternehmen „Pro Personal Holding GmbH“ hat den iGZ-Award 2021 in der Kategorie „Große Unternehmen“ gewonnen. Das Konzept „Mitarbeiter mit gutem Gewissen überlassen“ überzeugte die Jury – doch was verbirgt sich dahinter?

Große Freude beim iGZ-Mitgliedsunternehmen Pro Personal: Klaus Versmold, iGZ-Fachbereich Kommunikation, überreichte die iGZ-Award-Skulptur und Urkunde vor Ort im Firmensitz an Marketingreferentin Eva Specker.
Große Freude beim iGZ-Mitgliedsunternehmen Pro Personal: Klaus Versmold, iGZ-Fachbereich Kommunikation, überreichte die iGZ-Award-Skulptur und Urkunde vor Ort im Firmensitz an Marketingreferentin Eva Specker.

Die Pro Personal Holding GmbH aus Herford sorgt mit einem ausgeklügelten Managementsystem im Arbeits- und Gesundheitsschutz für die Sicherheit ihrer internen und externen Mitarbeiter. Das iGZ-Mitgliedsunternehmen ist überzeugt von der präzisen Dokumentation und Evaluation der Mitarbeitereinsätze und der einfachen Handhabung des Systems.

Arbeitsplatzbegutachtung

Die Sicherheitsvorkehrungen greifen hierbei bereits vor dem ersten Einsatz: „Wir schicken nicht einfach blauäugig Zeitarbeitnehmer in einen uns unbekannten Betrieb“, erklärt Qualitätsmanagerin Dana Wöhler. Eine externe Sicherheitsfachkraft begutachtet den Arbeitsplatz zunächst, woraufhin das Zeitarbeitsunternehmen sich bei mangelnder Qualität auch gegen eine Überlassung entscheidet. Der Betrieb verpflichtet sich dem internen Leitsatz: „Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit gehen vor Umsatz und Ertrag.“ Bei einer einmaligen Arbeitsplatzbegehung bleibt es jedoch nicht. Immer wieder werden die Sicherheitsstandards der Kundenbetriebe überprüft und auf Mängel hingewiesen. Der systematische und geregelte Ansatz hilft dabei, Arbeitsunfälle zu verhindern.

Schulungen

Kommt es doch zu einem Arbeitsunfall, wissen alle Beteiligten dank Schulungen und Leitfäden genau, was zu tun ist. So entstehen keine Verzögerungen oder Zuständigkeitsfragen. Vorbereitete Entscheidungshilfen mit genauen Anweisungen für jede Eventualität informieren die Disponenten über das nötige Vorgehen, was dokumentiert und geprüft werden muss. Der Unfall wird in das System eingetragen und ausgewertet.

Nicht nur Prävention

Wenn Verbesserungen im Arbeitsschutz nötig sind, werden diese beim Kundenunternehmen eingefordert. „Arbeitsschutz besteht aber nicht nur in der Unfallprävention“, weiß Wöhler. „Auch die psychische Gesundheit der Mitarbeiter spielt eine große Rolle.“ Um die Mitarbeiter zu unterstützen, wurden für sensible Gespräche Leitfäden entwickelt und bei längeren Krankheitsfällen wird der Arbeitnehmer kontaktiert und Hilfe angeboten.

Einsatzdauer erhöhen

Das iGZ-Mitglied setzt sich seit Jahren ambitionierte Arbeits- und Gesundheitsschutzziele. In den kommenden Jahren möchte der Personaldienstleister beispielsweise die durchschnittliche Einsatzdauer des Personals erhöhen – also für längere Einsätze bei einem Kunden sorgen. Dies soll zu einem geregelterem Arbeitsablauf führen. Ständiges Ideen- und Verbesserungsmanagement ermöglicht ein höheres Sicherheitsgefühl für die Belegschaft.

Die drei Erstplatzierten in den Kategorien kleine, mittlere und große Unternehmen werden in der nächsten Ausgabe des iGZ-Fachmagazins zur Zeitarbeit, der "Z direkt!" (01-2021), näher vorgestellt. Die Printversion wird Ende März/Anfang April an alle iGZ-Mitgliedsunternehmen, Politiker, Gewerkschaften, IHKen und andere Verbände sowie Abonnenten verschickt. Der Bezug ist kostenlos. Das gedruckte Magazin kann jederzeit von jedermann unter "Z direkt!-Abo" online abonniert werden. Alternativ steht es als PDF zum Download bereit oder kann als Online-Blätterkatalog gelesen werden. (WLI)

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