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BDA kommentiert Frühjahrsgutachten
17.04.2015

Kramer: Keine weitere Regulierung von Zeitarbeit

Für das laufende Jahr erwarten die führenden Wirtschaftsforscher einen kräftigen Aufschwung in der deutschen Konjunktur. Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), forderte anlässlich dieses Frühjahrsgutachtens die Politik auf, die Zeitarbeit nicht weiter bürokratisch zu regulieren.

„Die Politik darf die positive wirtschaftliche Entwicklung nicht durch neue Belastungen für die Zukunft gefährden“, mahnte der BDA-Chef. „Wir dürfen heute keine leichtfertigen Entscheidungen treffen, die uns morgen auf die Füße fallen.“ Vielmehr müsse man die erfreuliche Lage von Konjunktur und Arbeitsmarkt nutzen, um Deutschland für kommende Herausforderungen zu wappnen.

Investitionsoffensive statt Regulierung

„Statt bürokratischer Regulierungen von Zeitarbeit und Werkverträgen braucht Deutschland eine langfristig angelegte Investitionsoffensive, um die Rahmenbedingungen für private Investitionen zu verbessern“, stellte Kramer klar. Zudem müssten die Verhandlungen zum transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP engagiert vorangetrieben werden, um auch künftig im globalen Wettbewerb mithalten zu können. (ML)

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