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Der iGZ lädt zum 7. Potsdamer Rechtsforum
29.08.2018

Juristische Herausforderungen stehen im Fokus

Überlassungshöchstdauer, Equal Pay, Datenschutzverordnung – die juristischen Herausforderungen für die Zeitarbeitsbranche sind ebenso groß wie auch kompliziert und vielfältig. Da kommt das siebte Potsdamer iGZ-Rechtsforum am Mittwoch, 5. September, im Dorint Hotel Sanssouci Berlin/Potsdam gerade recht.

Offener Dialog: Der iGZ lädt am 5. September zum mittlerweile siebten Potsdamer Rechtsforum.
Offener Dialog: Der iGZ lädt am 5. September zum mittlerweile siebten Potsdamer Rechtsforum.

Los geht´s mit einem Grußwort des iGZ-Hauptgeschäftsführers, Werner Stolz, um 9.45 Uhr. Mehr Licht ins Dunkel der Rechtsprechung bringt, Dr. Mario Eylert, Vorsitzender Richter des 4. Senats am Bundesarbeitsgericht. Ab 10 Uhr stellt er die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) zu aktuellen arbeitsrechtlichen Fragestellungen vor.

Teilzeit- und Befristungsgesetz

Um 11 Uhr präsentiert dann Prof. Dr. Martin Franzen, Inhaber des Lehrstuhls für deutsches, europäisches, internationales Arbeitsrecht und Bürgerliches Recht an der Ludwig-Maximilians-Universität München, die geplanten Änderungen im Teilzeit- und Befristungsgesetz. Nach der Mittagspause haben Stefan Sudmann, iGZ-Fachbereichsleiter Arbeits- und Tarifrecht, und Constanze Maier-Buck, Juristin bei der Partner-Orange-Unternehmensgruppe, das Wort: Im Dialog beschäftigen sie sich unter der Überschrift „Haben wir es jetzt?“ mit der Umsetzung der letzten Gesetzesreformen in Verband und Unternehmen.

Datenschutz

„Datenschutz ist Chefsache – was kommt auf Unternehmen zu?“ fragt Prof. Dr. Volker Lüdemann, Professor für Wirtschafts- und Wettbewerbsrecht an der Hochschule Osnabrück und wissenschaftlicher Leiter des Niedersächsischen Datenschutzzentrums (NDZ), in seinem Beitrag. Ab 14 Uhr liefert er die Antworten. Nach der Kaffeepause richtet sich um 15.30 Uhr Prof. Dr. Clemens Höpfner, Direktor des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Wirtschaftsrecht, Abteilung II und Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Wirtschaftsrecht und Rechtstheorie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, ans Plenum in Potsdam. Der Referent setzt sich mit der zeitlichen Begrenzung des Einsatzes und der Überlassung von Zeitarbeitnehmern auseinander. Dabei beleuchtet Höpfner zudem einfachgesetzliche, verfassungsrechtliche und unionsrechtliche Fragen.

Schlusswort

Mit einem Schlusswort richtet sich Dr. Martin Dreyer, stellvertretender iGZ-Hauptgeschäftsführer, um 16.30 Uhr an die Teilnehmer. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Marcel Speker, iGZ-Fachbereichsleiter Kommunikation und Arbeitsmarktpolitik. Die Themen des 7. Potsdamer Rechtsforums zur Zeitarbeit sind – soweit sie rechtlichen Bezug haben – als Fortbildungsmaßnahmen i. S. v. § 15 FAO geeignet. Die Anerkennung als Fortbildung ist den regionalen Anwaltskammern vorbehalten. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung stehen unter www.igz-rechtsforum.de. (WLI)


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