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iGZ-Landesbeauftragter informierte FDP-Politikerin
06.04.2016

Ideale Voraussetzungen zur Flüchtlingsintegration

„Zeitarbeit bietet ideale Voraussetzungen zur Integration von Flüchtlingen über Arbeit", betonte Christian Baumann, Landesbeauftragter in Hamburg für den Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), gegenüber Jennyfer Dutschke, FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft.

Als Mitglied des Ausschusses für Soziales, Arbeit und Integration informierte sich die Beisitzerin im Landesvorstand der FDP Hamburg in einem Gespräch mit dem Hamburger Unternehmer, das der NDR aufzeichnete, über die aktuelle Situation der Branche und mögliche Perspektiven für Flüchtlinge in der Zeitarbeit.

Öffnung nach drei Monaten

Als positiv zu bewerten sei im vergangenen Oktober die Öffnung der Zeitarbeit für die Flüchtlinge nach 15 Monaten. Das gebe ihnen Zukunft und Perspektiven. Wünschenswert sei allerdings der Zugang zur Branche nach drei Monaten, unterstrich Baumann die Forderung nach einer Gleichbehandlung der Zeitarbeit und begründete: „Die Zusammenarbeit mit ausländischen Mitarbeitern“, so Baumann, „ist für die Zeitarbeitsbranche tägliche Routine.“

Ausländische Wurzeln

225.137 Ausländer seien laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit im Juni 2015 in Zeitarbeit beschäftigt gewesen. Baumann: „Bei einem Gesamtvolumen von 961.162 machte das im letzten Jahr einen Anteil von 23,4 Prozent aus.“ Nahezu jeder vierte Mitarbeiter in der Branche habe also ausländische Wurzeln.

Erste Anlaufstelle

Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr habe der Anteil ausländischer Kräfte in der Gesamtwirtschaft bei 9,6 Prozent (3.467.659 Arbeitnehmer) gelegen. „Gleichzeitig gab es 32.457.717 sozialversicherungspflichtig beschäftigte Deutsche, was einem Prozentsatz von 90,4 entspricht“, informierte er Dutschke über die Situation. Die Zeitarbeit sei demnach für Ausländer schon längst die erste Anlaufstelle, wenn es um den Einstieg oder die Rückkehr auf den deutschen Arbeitsmarkt gehe.

Massive Anstrengungen

Angesichts dieser Fakten sowie des steigenden Fachkräftemangels und des Alterns und Schrumpfens der Bevölkerung in Deutschland prognostizierte Baumann, dass massive Anstrengungen nötig seien, um auch Zuwanderer aus Nicht-EU-Staaten wie etwa Syrien im Land zu halten. Nur so könne Deutschland im internationalen Wettbewerb mithalten. „Die Öffnung der Zeitarbeitsbranche für Asylbewerber und Geduldete nach drei Monaten wäre ein weiterer Schritt in diese Richtung“, erläuterte der iGZ-Landesbeauftragte. (WLI)

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