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My home is my castle
02.12.2020

Homeoffice rechtlich im Blogbeitrag erklärt

Die große Koalition hat sich darauf geeinigt: Die Homeoffice-Pauschale soll kommen. Die Maßnahme soll die vielen Menschen entlasten, die vermehrt von zuhause aus arbeiten. Doch viele Zeitarbeitsunternehmen sind sich beim Thema Homeoffice unsicher: Was muss rechtlich beachtet werden und kann ein Mitarbeiter Anspruch auf Homeoffice erheben? Diese und weitere Fragen über das Homeoffice beantwortet Marcel René Konjer, iGZ-Fachbereich Arbeits- und Tarifrecht, im neuen iGZ-Blogbeitrag.

Arbeitsschutz muss auch im Homeoffice gewährleistet werden, erklärt Rechtsexperte Konjer.
Arbeitsschutz muss auch im Homeoffice gewährleistet werden, erklärt Rechtsexperte Konjer.

Zunächst sei es wichtig zwischen unterschiedlichen Homeoffice-Modellen zu unterscheiden, erklärt Konjer. Was sich genau hinter dem Begriff „Homeoffice“ verberge, habe beispielsweise erhebliche Auswirkungen in Sachen Arbeitsschutz, so der Rechtsexperte: „Ein echter Homeoffice-Arbeitsplatz fällt als Telearbeit unter die Arbeitsstättenverordnung. Mobiles Arbeiten hingegen nicht – was beispielsweise ganz erheblichen Einfluss darauf hat, welcher Abstand zum Bildschirm sichergestellt sein muss.“

Kein gesetzlicher Anspruch

„Derzeit gibt es keinen gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice“, stellt Konjer klar. Allerdings könne tarifvertraglich, per Betriebsvereinbarung oder durch einzelvertragliche Abrede ein Anspruch bestehen. Für einen Anspruch benötige es folglich einer entsprechenden Vereinbarung. Über die Besonderheiten für Zeitarbeitsunternehmen und mögliche Folgen der Homeoffice-Debatte spricht der Rechtsexperte in seinem iGZ-Blogbeitrag. (GB)

Zum Blogbeitrag geht’s hier.
 

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