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Regierungsabsichten beim Arbeitsrechtsforum auf dem Prüfstand
05.09.2014

Harsche Kritik an Koalitionsplänen

Einen einzigen Belastungstest für die Wirtschaft nannte Horst-Werner Maier-Hunke, Präsident des Unternehmerverbandes Metall NRW, die Arbeitsmarktpläne der Großen Koalition. CDU/CSU und SPD planen unter anderem für die Zeitarbeit eine Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten sowie Equal Pay nach neun Monaten einzuführen.

Beim dritten Arbeitsrechtsforum der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen, an der für den iGZ Hauptgeschäftsführer Werner Stolz, der stellvertretende Bundesvorsitzende Sven Kramer und sein Vorgänger im Amt Holger Piening teilnahmen, fand er deutliche Worte in Richtung Politik. „Der Koalitionsvertrag liest sich wie ein „Best of“ wünschenswerter Regelungen im Arbeitsrecht – jedenfalls dann, wenn man ihn durch die Brille eines Arbeitnehmers liest“, zitiert die RP Online den Arbeitgeberchef. Die Pläne der Regierung würden zu mehr Bürokratie führen. Bei zusätzlicher Belastung der Unternehmen würde die erforderliche Flexibilität weiter eingeschränkt.

Unterstützung von Unternehmerseite

Zustimmung erhielt Maier-Hunke von Rainer Ludwig, Personalgeschäftsführer beim Automobilkonzern Ford. Bis auf wenige Ausnahmen würden Unternehmer fair mit flexiblen Beschäftigungsmodellen umgehen. Er ärgerte sich zudem darüber, dass mit dem Begriff „prekär“ in Deutschland zu leichtfertig umgegangen werde. Dieser Begriff sei seiner Meinung nach eher für Arbeitsverhältnisse im Ausland geeignet, wo es unzureichenden Arbeitsschutz, schlechte Vergütungen und Absicherung gebe. Als aktuelles Beispiel nannte er die Zustände in einigen Bangladescher Fabriken. (ML)

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