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IAB veröffentlicht Studie zur Arbeitslosigkeit
17.06.2015

Gute Chancen für Techniker und Meister

Akademiker sind weiterhin selten von Arbeitslosigkeit betroffen: Die Quote lag im Jahresdurchschnitt 2013 bei 2,5 Prozent. Auch die Arbeitslosenquote von Personen mit beruflicher Qualifikation war 2013 mit 5,1 Prozent vergleichsweise niedrig.

Unter den Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung nahmen Techniker und Meister eine besondere Rolle ein: Sie waren im Schnitt weniger häufig erwerbslos als Akademiker. Dies geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Schulische Qualifikation

Laut IAB-Pressemitteilung ist die Lage hingegen noch immer für Personen ohne berufliche Qualifikation schwierig: Ihre Arbeitslosenquote erhöhte sich 2013 auf 20 Prozent. Bei Arbeitnehmern ohne beruflichen Abschluss kommt der schulischen Qualifikation besondere Bedeutung zu. „Auch hier zeigt sich: Ein höherer schulischer Abschluss verbessert die Chancen am Arbeitsmarkt“, erläutern die Arbeitsmarktforscher.

Bildungsabschluss

In der Gruppe ohne schulischen Abschluss war fast jede dritte Person arbeitslos. Mit Hauptschulabschluss halbierte sich diese Quote nahezu auf 17,8 Prozent. Bei Personen ohne Berufsausbildung, aber mit einem mittleren Bildungsabschluss lag die Arbeitslosenquote bei 9,8 Prozent.

Positive Wirkung

Die IAB-Forscher folgern: „Bildungsinvestitionen bringen selbst nach Berücksichtigung der Kosten hohe individuelle und gesellschaftliche Vorteile.“ Von höheren Bildungsinvestitionen beispielsweise im frühkindlichen Bereich erwarten sich die Forscher eine positive Wirkung auf dem Arbeitsmarkt. Aufgrund einer Revision der Beschäftigtenstatistik können die Zahlen von zuvor veröffentlichten Daten abweichen.

Die IAB-Studie steht im Anhang zum Download.

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