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Zeller erläutert Rahmenbedingungen
02.05.2014

Gute Arbeitsplätze Basis des "Jobwunders Zeitarbeit"

Zeitarbeit ist „ein gern genommenes Angriffsziel der Gewerkschaften“, schrieb die Lokalzeitung Augsburger Allgemeine anlässlich des 1. Maifeiertages – und bot Arbeitgebern die Möglichkeit, ihre Sichtweise darzustellen.

Armin Zeller, iGZ-Bundesvorstandsmitglied, machte darauf aufmerksam, dass es in der Zeitarbeit bereits einen Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro (West) gebe. Dieser gilt bereits seit Beginn dieses Jahres und ist für Ostdeutschland ebenfalls schon im iGZ-DGB-Tarifvertrag verankert. Zusätzlich gebe es diverse Zuschläge, betonte der Geschäftsführer des iGZ-Mitglieds Ulmer Zeitarbeit. So regeln zum Beispiel die Branchenzuschlags-Tarifverträge für inzwischen neun Arbeitsmarktsegmente, dass der Lohn von Zeitarbeitskräften und Stammbeschäftigten stufenweise angeglichen wird.

Gute Arbeitsplätze

„Das Jobwunder Zeitarbeit beruht daher nicht auf schlechten, sondern auf guten Arbeitsplätzen“, resümiert Thomas Schlömp, Geschäftsführer des iGZ-Mitgliedsunternehmens APV Personalservice, im Bericht „Zeitarbeit im Fokus“.

Tarifliche Erfolge

Diese Botschaft scheint inzwischen auch bei Gewerkschaften angekommen zu sein – zumindest fiel die Schelte in 1. Mai-Kundgebungen vergleichsweise milde aus. Detlef Wetzel, 1. Vorsitzender der IG Metall, feierte sogar die tariflich erreichten Erfolge in der Zeitarbeit und widmete sich folglich lieber dem Thema Werkverträge: „Wir haben bei der Leiharbeit schon einige Pflöcke eingeschlagen. Doch kaum sind wir hier unserem Ziel ‚Gleicher Lohn für gleiche Arbeit‘ deutlich näher gekommen, missbrauchen Arbeitgeber Werkverträge“, heißt es in einer IG Metall-Pressemitteilung zum 1. Mai. (ML)

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