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iGZ-Anschreiben zum Beschäftigungsverbot Drittstaatler
22.07.2021

Gütesiegel Pflege auch für Zeitarbeit ermöglichen

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) hat in Zusammenarbeit mit Fachkreisen im Auftrag der Bundesregierung das neue Gütesiegel "Faire Anwerbung Pflege Deutschland" entwickelt. Aus diesem Anlass wandte sich der iGZ jetzt an das Bundesministerium für Gesundheit: In ihrem Anschreiben plädiert Andrea Resigkeit, Leiterin iGZ-Hauptstadtbüro und Fachbereich Politische Grundsatzfragen, im Namen des iGZ für eine eine zumindest teilweise Aufhebung des Verbots der Anwerbung und Beschäftigung von Menschen aus Drittstaaten in der Zeitarbeit.

iGZ pro Gütesiegel: Mit Hilfe von Pflegekräften in Zeitarbeit wird das Stammpersonal unterstützt und den Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern ermöglicht, flexible Einsatzpläne aufrechtzuerhalten. Pflegekräfte entscheiden sich bewusst für die Beschäftigungsform Zeitarbeit, weil sie  von einer intensiven Betreuung profitieren und ihre Arbeitgeber ihnen mehr Flexibilität verschaffen.
iGZ pro Gütesiegel: Mit Hilfe von Pflegekräften in Zeitarbeit wird das Stammpersonal unterstützt und den Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern ermöglicht, flexible Einsatzpläne aufrechtzuerhalten. Pflegekräfte entscheiden sich bewusst für die Beschäftigungsform Zeitarbeit, weil sie von einer intensiven Betreuung profitieren und ihre Arbeitgeber ihnen mehr Flexibilität verschaffen.

Der iGZ vertrete die Auffassung, hier auch in Bezug auf den Einsatz ausländischer Pflegekräfte in Deutschland einen Beitrag leisten zu können. Mit dem neuen Siegel solle eine gute Vermittlungspraxis und ethische hohe Standards bei der Gewinnung von Pflegefachpersonen im Ausland dokumentiert werden. Die Bewerbung für ein solches Gütesiegel sei freiwillig und seit Juli 2021 möglich.

Umfangreiche Expertise

„Zeitarbeitsbetriebe verfügen“, heißt es im Anschreiben, „über eine umfangreiche Expertise in der Zusammenarbeit mit Beschäftigten aus dem Ausland. 2020 hatten rund 40 Prozent der Beschäftigten in der Zeitarbeitsbranche einen ausländischen Pass.“ Dies zeige, Arbeitgeber der Branche wissen, welche Einsätze sie diesen Menschen zutrauen können und wie eine erfolgreiche Begleitung beim Kunden gelinge.

Erfolgreiche Integration

„Mit Blick auf die grundlegenden Anforderungen des Gütesiegels, die insbesondere Methoden zur Förderung der deutschen Sprache, zur Integration auf betrieblicher und sozialer Ebene und zur Einarbeitung ausländischer Pflegefachpersonen umfassen, verfügen Zeitarbeitsbetriebe über langjährige Erfahrungen. Zuletzt hat die Branche dies mit der erfolgreichen Integration von Geflüchteten in den ersten Arbeitsmarkt unter Beweis gestellt“, betont Resigkeit in dem Anschreiben des iGZ.

Anwerbung ermöglichen

Wenn Zeitarbeitsbetriebe den weitreichenden Anforderungskatalog des Siegels erfüllen und damit der Gütegemeinschaft ihre Seriosität unter Beweis stellen, solle die Anwerbung und Beschäftigung von Pflegekräften aus Drittstaaten ermöglicht werden, appelliert der Zeitarbeitgeberverband. Auch  eine Mitgliedschaft in einem Arbeitgeberverband könne hier übrigens zur Voraussetzung gemacht werden. Das Gütesiegel se der richtige Weg, um seriöse Personalvermittlung zu stärken. Die Gewinnung von ausländischen Pflegekräften stelle angesichts des wachsenden Fachkräftemangels in der Pflege einen zentralen Baustein dar.

Flexible Einsatzpläne

Mit Hilfe von Pflegekräften in Zeitarbeit werde das Stammpersonal unterstützt und den Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern ermöglicht, flexible Einsatzpläne aufrechtzuerhalten. Pflegekräfte entscheiden sich bewusst für die Beschäftigungsform Zeitarbeit, weil sie  von einer intensiven Betreuung profitieren und ihre Arbeitgeber ihnen mehr Flexibilität verschaffen. Zeitarbeit sei somit angesichts des Fachkräftemangels in der Pflege ein Teil der Lösung. (WLI)

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