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nachHALLtig nachgefragt bei NETZWERK Personalmanagement
18.02.2022

CSR jetzt für Erfolg in der Zukunft

Ohne CSR-Nachweis auch kein Auftrag - das erleben Zeitarbeitsbetriebe immer wieder. Verantwortung für Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft zu übernehmen (engl. CSR), wird mittlerweile erwartet. Die Vorteile liegen auf der Hand: CSR-Aktivitäten fördern die Arbeitgeberattraktivität, liefern Kunden bei der Wahl eines Personaldienstleisters oft die richtigen Argumente, können Kosten sparen und unterstützen zu guter Letzt das Branchenimage. In seiner Reihe „nachHALLtig nachgefragt“ spricht der iGZ mit seinen Mitgliedern darüber, wie sie Nachhaltigkeit im eigenen Betrieb umsetzen, welchen Nutzen CSR für sie hat und welche „Langzeitwirkung“ entstehen kann. Hanna Holler ist im Rahmen ihres Studiums Personalmanagement als Werkstudentin beim iGZ-Mitglied NETZWERK Personalmanagement in Kirchheim angestellt, das kürzlich seinen ersten CSR-Bericht veröffentlicht hat.

Hannah Holler erklärt, warum CSR im Betrieb so wichtig und gar nicht so schwer ist.
Hannah Holler erklärt, warum CSR im Betrieb so wichtig und gar nicht so schwer ist.

Frau Holler, bitte vervollständigen Sie den Satz „Wenn wir uns nicht mit Nachhaltigkeit beschäftigen würden, dann…  

…. würden wir viel Potenzial unausgeschöpft lassen! Nicht nur zum Wohle unserer Mitarbeiter ist ein wertschätzender Umgang und ein angenehmes Arbeitsumfeld essenziell wichtig, sondern auch für Arbeitgeber, die langfristig gute Mitarbeiter binden und individuell fördern können. 

 

Wie würden Sie die aus Ihrer Sicht wichtigsten Gründe beschreiben, warum sich CSR für Personaldienstleister lohnt? 

Das Wohl unserer Mitarbeiter steht für uns an erster Stelle. Wir möchten einerseits langfristig unsere Mitarbeiter binden und uns weiter verbessern. Zum anderen ist das Thema Nachhaltigkeit ein Bereich, der uns alle betrifft und den wir so transparent und ansprechend für unsere internen und externen Mitarbeiter vorleben wollen, wie es geht. Der CSR-Bericht gibt uns die Möglichkeit zu erkennen, was wir bereits machen und wo wir ungenutztes Potenzial liegen lassen.  

 

Was raten Sie iGZ-Mitgliedern, die in das Thema einsteigen möchten? 

Keine Scheu davor, im Gegenteil! Das Spannende an CSR ist, dass dieses vielfältige Thema von Unternehmen zu Unternehmen individuell ausgeformt wird. Zudem gibt es viele CSR-Themen oft schon in Unternehmen, sodass man meist weniger Arbeit hat, als es im ersten Moment erscheint.  

 

Was tun Sie persönlich, um Verantwortung für die Gesellschaft und/ oder die Umwelt zu übernehmen? 

Wir prüfen regelmäßig, ob es umweltschonendere Ressourcen und alternative Materialien als Ersatz für aktuelle Büromittel gibt. So bieten wir bereits für unsere externen Mitarbeiter für Kurzstrecken E-Scooter für die Kundeneinsätze an. Ebenso verwenden wir bei Mineralwasser nur Glasflaschen für unsere internen Mitarbeiter. 

 

Im Titel dieses Interviews spielen wir mit dem Begriff NachHALL oder kurz HALL. Wie verstehen Sie diesen Begriff im Hinblick auf CSR und Ihr verantwortungsvolles Handeln als Zeitarbeitsunternehmen? 

Was wir jetzt in Nachhaltigkeit und Umwelt setzen, wird in Zukunft unser Erfolg sein. Durch einen langfristigen, wertschöpfenden Umgang mit unseren Mitarbeitern und den ressourcenschonenden Einsatz von Mitteln wird sich der Markt immer arbeitnehmerspezifischer verändern. Dieser HALL, den wir in Zukunft durch die Investition in CSR bekommen, kann immens und ausschlaggebend für Unternehmen sein. (JR) 

Alle Infos zu CSR in der Zeitarbeit und einen Musterbericht gibt’s unter zeitarbeit-verantwortung.de. Am 24. Februar und 24. März 2022 finden die nächsten kostenlosen Workshops für iGZ-Mitglieder „Der Weg zum ersten CSR-Bericht“ statt. 

 

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