iGZ interviewte CDU-Bundesvorstandsmitglied Serap Güler

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Bessere Integrationschancen für Flüchtlinge

Die nächste Ausgabe des Fachmagazins Z direkt! wird sich schwerpunktmäßig mit dem Thema „Öffnung des (Zeit-)Arbeitsmarktes für Flüchtlinge" beschäftigen. Anlass genug, die integrationspolitische CDU-Sprecherin der NRW-Landtagsfraktion und Mitglied des CDU-Bundesvorstandes, Serap Güler, in Köln zu besuchen.

Flüchtlinge müssen bei der Integration an die Hand genommen werden. Wie das genau aussehen sollte, diskutierten Serap Güler, integrationspolitische Sprecherin der NRW-Landtagsfraktion, und Werner Stolz, iGZ-Hauptgeschäftsführer, in Köln.

iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz und iGZ-Pressereferentin Maren Letterhaus sprachen mit ihr über die aktuellen politischen Entwicklungen auf diesem Feld. Dabei ging es unter anderem um:

  • die komplexen Fragen beziehungsweise Herausforderungen einer humanitären Flüchtlings-/Asylpolitik in Deutschland
  • den von der Politik inzwischen eingeleiteten Paradigmenwechsel einer Integration der Betroffenen auch über (Zeit-)Arbeit
  • die Nachrangigkeitsprüfungen der Arbeitsagenturen vor einer Arbeitsgenehmigung
  • Zuwanderungsmaßnahmen als Beitrag zur Lösung der Demografie-Probleme
  • sinnvolle Reformen des (doppelten) Staatsbürgerschaftsrechtes
  • Maßnahmen zur schnelleren Anerkennung ausländischer Abschlüsse von Ausländern
  • gesetzliche, administrative und praktische Alltagshürden einer gelungenen Integration

Das Gespräch zeigte deutlich, dass es politisch eine große Bereitschaft gibt, auch die Arbeitsmarkt-/Ausbildungsintegration von Flüchtlingen perspektivisch weiter zu verbessern. Der iGZ wird sich in diesem Zusammenhang deutlich weiter dafür einsetzen, dass auch der alte Verbotszopf in § 40 des Aufenthaltsgesetzes (Einsatzverbot über Zeitarbeit für Drittstaatsangehörige) endlich aufgehoben wird. „Denn für Asylsuchende und Geduldete ohne Arbeitsverbot bedeutet dieses antiquierte und nicht mehr zeitgemäße Relikt aus alten Gastarbeiterzeiten in Deutschland ein echtes Hemmnis für einen effektiven, fairen Arbeitsmarktzugang", kommentierte iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz.