iGZ-Umfrage zu den Themen Berufsbildung und Arbeitsmarktpolitik

90 Prozent der iGZ-Mitglieder bieten Schulungsmöglichkeiten

Über 90 Prozent der Mitgliedsunternehmen des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) bieten ihren Mitarbeitern die Möglichkeit an, sich schulen zu lassen.

Zeitarbeit in Deutschland | Unternehmen für Zeitarbeit

Das ergab jetzt eine Umfrage, die der mitgliederstärkste Arbeitgeberverband der Zeitarbeitsbranche in den vergangenen Monaten zu den Themen Berufsbildung und Arbeitsmarktpolitik unter seinen Mitgliedern durchgeführt hat. 289 Unternehmen lieferten damit einen Überblick über den Bildungs-Bedarf in den Bereichen internes und überbetriebliches Personal. Mehrfachnennungen waren dabei teilweise möglich.

Weiterbildungsbedarf

Der erste Teil der Umfrage befasste sich mit dem Weiterbildungsbedarf des internen Personals von Zeitarbeitsfirmen. Vor allem die Ressorts Vertrieb, Recht und EDV wurden als Maßnahmenfelder genannt. Außerdem wurde in diesem Themenblock nach Ausbildungsmöglichkeiten im internen Bereich gefragt. Die Firmen gaben an, dass 48 Prozent einen dualen Ausbildungsplatz anbieten.

PDK-Ausbildung

Zu Personaldienstleistungskaufleuten (PDK) wird in über 51 Prozent der Unternehmen ausgebildet. Betriebsgröße und Neugründung wurden als Hauptargumente gegen eine Ausbildung genannt. 11,8 Prozent allerdings nutzen die Möglichkeit einer Verbundausbildung. Im zweiten Teil der Umfrage wurden die iGZ-Mitglieder nach den Weiterbildungsmaßnahmen für ihr externes Personal befragt. 73,4 Prozent gaben an, dass sie ihre externe Mitarbeiterschaft überwiegend in Schweißkursen und für Staplerscheine schulen. Im In den an der Umfrage teilnehmenden Unternehmen werden auch Menschen mit Schwerbehinderung angestellt. Davon werden im internen Bereich 33,5 Prozent und im überbetrieblichen Bereich 66,5 Prozent beschäftigt.

Die Umfrage steht im Anhang zum Download.