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Mitgliederumfrage

Ergebnisse: iGZ-Digitalisierungsbarometer

Die deutschen Zeitarbeitsunternehmen sehen sich für die Digitalisierung gut gerüstet. Insgesamt bewerten die Unternehmen den Grad der Digitalisierung ihrer internen Abläufe im iGZ-Digitalisierungsbarometer mit 64  von 100 Punkten. Nach eigener Einschätzung sehen sich die Unternehmen damit im Durchschnitt der Gesamtwirtschaft. Je 15 Prozent meinen, sie seien über- bzw. unterdurchschnittlich unterwegs. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) unter seinen Mitgliedern, an der sich rund 350 Zeitarbeitsunternehmen beteiligt haben.

Die größten Digitalisierungsbemühungen haben die Unternehmen im Bereich der Datenverarbeitung (88 Prozent), in der Kommunikation (69 Prozent) und im Recruiting (67 Prozent) vorzuweisen. Die größten Potenziale für die Zukunft werden im Bereich Zeiterfassung (55 Prozent) sowie im Recruiting (47 Prozent) und in der Datenverarbeitung (45 Prozent) gesehen. Auch in der Weiterbildung gewinnen digitalisierte Prozesse an Bedeutung. 44 Prozent der Unternehmen haben angegeben, digitale Lernformate, wie zum Beispiel E-Learning oder Webinare, für ihre Personalentwicklung zu nutzen. 59 Prozent derer, die digitale Lernformate genutzt haben, haben auch einen positiven Effekt auf die Lernbereitschaft der Mitarbeiter festgestellt.

43 Prozent der Befragten gaben an, dass sie zum Zwecke der Digitalisierung Angebote individuell haben programmieren lassen. Aber in mehr als jedem zweiten Unternehmen (55 Prozent) wird zudem auch auf bestehende Lösungen zurückgegriffen, die in die bestehenden Systeme integriert werden können. Spannend auch: 42 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass sie inhouse über die nötigen Kompetenzen verfügen, um die Digitalisierung der internen Abläufe zu koordinieren und gestalten. Als wesentliche Kompetenzen, über die Mitarbeiter verfügen müssen, um die Anforderungen der Digitalisierung bewältigen zu können wurde Lernbereitschaft genannt, gefolgt von Affinität und Offenheit für das Thema Digitalisierung. Erst danach folgte in der Rangliste der Punkt „Digitale Kenntnisse“. (MS)