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iGZ-Bundeskongress Zeitarbeit nimmt Zukunftsthemen unter die Lupe
28.03.2017

Zentrale Herausforderungen im Blick

Die Digitalisierung ist nur ein wichtiger Aspekt, der die Arbeitswelt der Zukunft verändern wird. Beim iGZ-Bundeskongress Zeitarbeit am 5. April in Bonn werden diese Trends unter dem Motto „Zukunft hoch vier – Zeitarbeit hilft“ näher beleuchtet.

Die ersten Veränderungen durch die Digitalisierung sind schon jetzt ersichtlich. Versandhändler planen Paketzustellungen per Drohne; Digital vernetzte Maschinen bestellen automatisiert neue Rohstoffe – und aus der Automobilindustrie sind Roboter schon lange nicht mehr wegzudenken. Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie waren im letzten Jahr bereits 27 Prozent der Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft hoch digitalisiert – Tendenz steigend.

Hauptthemen

Doch es ist nicht nur die Digitalisierung, die die Zeitarbeitsbranche in den kommenden Jahren verstärkt beschäftigen wird. Als zentrale Herausforderungen hat der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) vier Hauptthemen definiert:

  1. Digitalisierung
  2. Mitarbeitergewinnung
  3. Kompetenzmanagement
  4. Wettbewerbsfähigkeit

Besonders spannend ist dabei die Kombination aus den vier Themen. Schon jetzt wird der Rekrutierungsprozess immer aufwändiger. Es mangelt nicht mehr ausschließlich an Fachkräften, sondern allgemein an Arbeitnehmern. Dadurch spielt die Mitarbeiterbindung eine immer größere Rolle. Weiterbildung ist gleich auf doppelte Weise relevant. Einerseits steigt die Arbeitgeberattraktivität, wenn Mitarbeiter sich gefördert und gefordert fühlen. Andererseits können Zeitarbeitsunternehmen nur dann die Nachfrage der Kunden bedienen, wenn die Mitarbeiter auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorbereitet sind.

iGZ-Bundeskongress

All das steht dann aber unter der letztlich entscheidenden Frage: Wie kann die Zeitarbeitsbranche auf die Veränderungen reagieren und gleichzeitig kostendeckend arbeiten, um auch langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben? Der iGZ hat die Herausforderungen unter dem Jahresmotto „Zeitarbeit hoch vier“ zusammengefasst, das zugleich das Motto des iGZ-Bundeskongresses 2017 am 5. April in Bonn ist. Dort werden hochkarätige Referenten Input für die weitere Diskussion liefern.

Business- oder Auslaufmodell?

Unter ihnen ist unter anderem Prof. Dr. Peter Wippermann. Der Trendforscher und Professor für Kommunikationsdesign (Folkwang Universität der Künste in Essen) spricht zum Thema „Wertewandel: Zeitarbeit als agiles Business- oder sicheres Auslaufmodell?“. Hartmut Lüerßen, Partner der Lünendonk & Hossenfelder GmbH, wird die Ausrichtung von Zeitarbeitsunternehmen auf die Herausforderungen der Digitalisierung unter die Lupe nehmen. (ML)

Weitere Informationen zum iGZ-Bundeskongress am 5. April in Bonn sowie die Möglichkeit der Online-Anmeldung gibt es auf der eigens eingerichteten Internetseite www.bundeskongress-zeitarbeit.de.

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