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IT-Branche kritisiert Koalitionspläne
15.01.2015

Zeitarbeitsregulierung produziert viel Unsicherheit

Die laut Koalitionsvertrag geplanten weiteren Restriktionen in der Zeitarbeitsbranche kritisierte jetzt das Fachmagazin Computerwoche in einem Beitrag zur Entwicklung der Personaldienstleistung im Bereich IT-Freiberuflermarkt.

Darin wird unter anderem Christian Neuerburg, Director Geschäftsbereichsleitung IT der DIS AG, zitiert: Einer Flexibilisierung wirke die striktere Auslegung der Gesetze zur Arbeitnehmerüberlassung entgegen, die von der Bundesregierung angestrebt werde.

Viel Unsicherheit

Auch für Maxim Probojcevic, Marketing-Leiter der Solcom GmbH in Reutlingen, berge die Diskussion um Scheinselbständigkeit, Werkverträge und Arbeitnehmerüberlassung laut Computerwoche viel Unsicherheit. IT-Wissen bleibt laut Fachmann sehr gefragt.

Deutliches Plus

Die Zahlen bestätigen den Trend: Personaldienstleister, die IT-Freiberufler vermitteln, notierten für 2014 ein zweistelliges Umsatzwachstum. Auch für 2015 rechnen sie laut Umfrage der Computerwoche mit einem deutlichen Plus. Freiberufler, die auf SAP, Mobile-Entwicklung oder IT-Security spezialisiert sind, werden demnach stark gefragt sein. Im Branchenvergleich steht der IT-Freiberuflermarkt auf Platz 13 der deutschen Wirtschaft.

Freiberufler gefragt

"Unternehmen werden vermehrt auf Freelancer setzen, da sie dadurch flexibel und schnell auf die wirtschaftliche Lage reagieren können und nicht in die Gefahr eines Fachkräftemangels laufen", erklärte Neuerburg die Entwicklung. Der Markt für freiberufliche Fachkräfte etabliere sich weiter, weil Unternehmen aller Branchen nicht zuletzt auch wegen des akuten Fachkräftemangels inzwischen bereit seien, auf flexible Arbeitsmodelle zu setzen. (WLI)

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