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Bundesagentur für Arbeit legt Monatsbericht vor
30.07.2015

Zeitarbeitsmarkt entwickelt sich positiv

791.100 Zeitarbeitnehmer meldet die Bundesagentur für Arbeit in ihrem aktuellen Monatsbericht – im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Beschäftigten in der Zeitarbeitsbranche um 40.700 (5,4 Prozent) gestiegen. Auch beim Blick auf den Vormonat April 2015 (782.700) spiegelt sich der positive Trend wider: 8.400 Zeitarbeitskräfte mehr verzeichneten die Statistiker im monatlichen Vergleich.

Allerdings: „Mit der einsetzenden Sommerpause hat die Zahl der Arbeitslosen im Juli zugenommen. Insgesamt steht der Arbeitsmarkt aber gut da“, bescheinigt der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise.

Sucharbeitslosigkeit

Die Arbeitslosenzahl ist demnach von Juni auf Juli um 61.000 auf insgesamt 2.773.000 gestiegen. Hauptursache für den Anstieg ist die vorübergehende Sucharbeitslosigkeit junger Arbeitnehmer. Sie beenden in den Sommermonaten ihre betriebliche oder schulische Ausbildung und suchen anschließend eine Stelle. Im Bereich der Unterbeschäftigung verzeichnete die Agentur im Juli 3.589.000 Erwerbstätige. Das waren 166.000 weniger als vor einem Jahr.

Mehr Ewerbstätige

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind weiter gewachsen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen im Juni gegenüber dem Vormonat um 10.000 gestiegen. Mit 42,95 Millionen Beschäftigten fällt sie im Vergleich zum Vorjahr um 157.000 höher aus. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach der Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit von April auf Mai um 22.000 zugenommen. Mit 30,65 Millionen Arbeitenden liegt die Beschäftigung gegenüber dem Vorjahr um 523.000 im Plus.

Nachfrage steigt weiter

Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern zeigt weiter aufwärts: Im Juli waren 589.000 Arbeitsstellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet, 87.000 mehr als vor einem Jahr. Besonders gesucht sind zurzeit Arbeitskräfte in den Berufsfeldern Verkehr und Logistik, Metallerzeugung, -bearbeitung, Metallbau sowie Verkauf. Es folgen Berufe in Mechatronik, Energie- und Elektrotechnik, Maschinen- und Fahrzeugtechnik und Gesundheitsberufe.

Duale Ausbildung

Die Zahl der Bewerber, die für den Herbst 2015 eine duale Ausbildung anstreben und sich von Oktober 2014 bis Juli 2015 bei der Ausbildungsvermittlung gemeldet haben, fällt mit 509.000 Bewerbern um 10.000 niedriger aus als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen liegt mit 485.000 Ausbildungsstellen leicht über dem Vorjahr (+3.000). Die Bewerberzahl übersteigt bundesweit nur noch leicht die Zahl der Stellenmeldungen. (WLI)

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