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WirtschaftsWoche berichtet über Flüchtlinge in der Zeitarbeit
19.07.2017

Zeitarbeit als idealer Integrationsfaktor

Zeitarbeit ist für Flüchtlinge das „Tor in den Arbeitsmarkt“, stellt die WirtschaftsWoche fest. Laut dem Fachmagazin sei vor allem für Flüchtlinge die Zeitarbeitsbranche zum bevorzugten Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt geworden. Die Branche biete ideale Voraussetzungen für die Integration.

Rund 6000 Flüchtlinge sind momentan in Düsseldorf als arbeitssuchend gemeldet. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und das Jobcenters Düsseldorf hatten 22 Zeitarbeitsunternehmen zu einer Jobmesse in der Düsseldorfer Handwerkskammer eingeladen. Im Vorfeld besuchte Sprachkurse und Bewerbungstrainings sollten den Flüchtlingen den Einstieg in das Berufsleben erleichtern.

Zeitarbeitsmesse bietet Chance

Während der Zeitarbeitsmesse hatten rund 300 Flüchtlinge die Chance, sich bei den Firmen vorzustellen. Maher Younes war einer von ihnen. Der 35-Jährige Younes hat bereits in seinem Heimatland Syrien auf verschiedenen Baustellen gearbeitet und konnte bei der Jobmesse ein Düsseldorfer Zeitarbeitsunternehmen von sich überzeugen.

Berufliche Qualifikation

Wichtig für die Zeitarbeitsunternehmen seien insbesondere die Vorkenntnisse der Flüchtlinge. Dadurch können Geflüchtete schneller bei potenziellen Kundenunternehmen integriert werden. Durch Younes jahrelange berufliche Erfahrung in verschiedenen afrikanischen Ländern und die vorhandenen Fachkenntnisse konnte er binnen weniger Tagen in einem Kundenunternehmen beschäftigt werden. Aufgrund seiner Qualifikation liegt sein Gehalt noch über dem branchenüblichen Zeitarbeitstarif.

Positive Bilanz

Aber nicht nur Younes konnte nach der Jobmesse in der Berufswelt Fuß fassen. Von den 300 Flüchtlingen, die die Jobmesse besuchten, seien die Hälfte der Geflüchteten mit potenziellen Arbeitgebern in Gesprächen, heißt es in dem Bericht der WirtschaftsWoche. (SB)

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