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Studierende besuchten iGZ-Messetstand auf der Personal Süd
22.05.2014

Wertvolle Informationen aus der täglichen Praxis

Der Arbeitsalltag in Personaldienstleistungsunternehmen und die geplanten weiteren Restriktionen der Zeitarbeitsbranche im Koalitionsvertrag der regierenden Parteien waren bestimmende Themen eines Vortrags der iGZ-Bundesvorsitzenden Ariane Durian und von iGZ-Regionalkreisleiterin Nicole Munk (Baden) am iGZ-Messestand in Stuttgart.

Im Rahmen der Messe Personal Süd besuchten 21 Studierende der Hochschule Pforzheim, Abteilung Wirtschaft und Recht, mit Prof. Dr. Markus-Oliver Schwaab den Stand des mitgliederstärksten Arbeitgeberverbandes der Zeitarbeitsbranche.

Tägliche Praxis

Prof. Schwaab hat mit der iGZ-Bundesvorsitzenden auch ein Buch zur Zeitarbeit geschrieben – „Zeitarbeit. Chancen - Erfahrungen – Herausforderungen“ erschien 2009 und wurde zu einem der Standardwerke der Zeitarbeit. Ariane Durian und Nicole Munk gewährten den Hochschülern tiefe Einblicke in die tägliche Praxis von Zeitarbeitsunternehmen und betonten in diesem Zusammenhang die Unsinnigkeit der geplanten Einführung von Equal Pay sowie einer Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten.

Branchenzuschlagstarife

Die Angleichung des Entgelts von Zeitarbeitnehmern an den Lohn der Stammbelegschaften sei bereits über die derzeit elf Branchenzuschlagstarife geregelt, gemäß denen das Gehalt zeitlich über neun Monate gestaffelt angeglichen werde, nannten die iGZ-Funktionsträgerinnen ein Beispiel. Damit profitieren knapp 60 Prozent der Zeitarbeitnehmer von den Zuschlägen. Laut iGZ-Mittelstandsbarometer zahlen 90,7 Prozent der iGZ-Mitgliedsunternehmen personenbezogen übertarifliche Zuschläge. Die vorgesehene Höchstüberlassungsdauer laufe vor allem den Interessen der Zeitarbeitnehmerschaft zuwider, denn Projektarbeiten beispielsweise liefen häufig über einen längeren Zeitraum.

Hauptanlaufpunkt

Der Messestand des iGZ erwies sich auf der Messe Personal einmal mehr als zentraler Anlaufpunkt hauptsächlich für an einer Mitgliedschaft interessierter Zeitarbeitsunternehmen. Das iGZ-Referat Marketing, vertreten durch Dr. Jenny Rohlmann und Bettina Hüls, sowie iGZ-Verbandsjurist RA Olaf Dreßen standen den vielen Besuchern mit Rat und Tat zur Seite und konnten am Ende ein positives Fazit ziehen. (WLI)

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