Direkt zum Inhalt

Benutzeranmeldung

kopf_aktuelles.jpg

120 Teilnehmer bei PERSONAL.PRAXIS-SÜD.DIGITAL.
11.11.2021

Praktische Tipps von virtuellen Thementischen

Für die iGZ-Mitglieder ist es mittlerweile schon fast Gewohnheit: Zum rein digitalen iGZ-Kongress trafen sich jetzt 120 Teilnehmer zur Veranstaltung PERSONAL.PRAXIS-SÜD.DIGITAL. via Internet. Moderator Jens Issel, Leiter der iGZ-Kommunikationsabteilung, erklärte denn auch eingangs des Kongresses, dass dieser Weg den zuletzt wieder stark ansteigenden Coronazahlen geschuldet sei. Im Gespräch zur aktuellen Situation im Süden mit Petra Eisen, iGZ-Landesbeauftragte Bayern, und Martin Liebert, iGZ-Landesbeauftragter Baden-Württemberg, sprach er das Thema Kurzarbeit an.

Die iGZ-Landesbeuaftragten und -Regionalkreisleiter beteiligten sich mit virtuellen Thementischen am iGZ-Kongress " PERSONAL.PRAXIS-SÜD.DIGITAL."
Die iGZ-Landesbeuaftragten und -Regionalkreisleiter beteiligten sich mit virtuellen Thementischen am iGZ-Kongress " PERSONAL.PRAXIS-SÜD.DIGITAL."

Eisen betonte, mit der starken Automobilindustrie, die unter Konjunkturdelle und Lockdown zu kämpfen hatte, sei Kurzarbeit ein rettender Anker für die Zeitarbeit gewesen. Sie könne nun nur appellieren, die Zeitarbeit bei der Verlängerung des Kurzarbeitergeldes zu berücksichtigen. Halbleiter- und Holzknappheit, so Liebert, seien weitere wichtige Themen, die sich derzeit auf das Wirtschaftsgefüge auswirken.

Materialmangel

Es sei eben nicht nur Corona, sondern besonders auch der aktuelle Materialmangel, der Unternehmen in die Knie zwinge und das Mittel Kurzarbeit unabdingbar mache. Zusätzlicher Faktor sei der zunehmende Fachkräftemangel. Insbesondere die Digitalisierung binde derzeit sehr viele Fachkräfte des IT-Bereichs und sorge für große Knappheit. Petra Eisen unterstrich mit Blick auf das hohe Flexibilitätsmaß in diesem Zusammenhang die Leistungsfähigkeit der Zeitarbeitsbranche gerade in Krisenzeiten. Sie gehe davon aus, dass es im nächsten Jahr wieder einen, wenn auch vielleicht nur leichten Aufschwung geben werde, und dann sei Kreativität gefragt.

Virtuelle Camps

Im Anschluss hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in drei virtuellen Camps über neueste Entwicklungen in den Bereichen „Best Practice: TikTok, Youtube, Insta & Co.“, „Digitale Weiterbildung“ und „Employer Branding“ zu informieren. Daniel Zoll, Social Media Berater, weihte seine Zuhörerschaft in die Grundlagen des richtigen Umgangs mit den sozialen Medien ein. Wichtig sei es dabei, den Blick in die Zukunft zu richten – niemand habe gleich hunderttausende Reaktionen auf seine Postings. Es gelte unter anderem, Suchenden bei Entscheidungsprozessen zu helfen, sprach er das Social Media als Plattform für Stellenanzeigen an.

Active und Passive Sourcing

Carsten Tabatt, Projektleiter digital-recruiter.com, beschäftigte sich mit den verschiedenen Formen des digitalen Recruitings. Dabei zeichnete er auch die Stufen bis hin zur Einstellung eines Bewerbers nach. Wesentlich kürzer sei dieser Weg bei Active und Passive Sourcings. Diese Methoden seien effizienter als analoge Ansätze. Dazu gebe es zudem Sourcing Tools, die das Procedere erleichtern. Das gehe hin bis zu Künstlichen Intelligenzen (KI), die lernfähig seien.

Nachhaltigkeit

Was es mit der Corporate Social Responisbility (CSR) auf sich hat, erklärte Dr. Jenny Rohlmann, iGZ-Referat Strategisches Marketing/Public Relations und CSR-Beauftragte. Nachhaltigkeit beruhe auf sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Verantwortung. Damit solle eine zukunfts- und leistungsfähige Gesellschaft erhalten werden. Hinzu komme ein ressourcenschonender Umgang mit der Natur und nachhaltiges Wirtschaften.

Thementische

Besonders gefragt waren die Funktionsträgerinnen und -träger, als der iGZ an die virtuellen Thementische lud: Nicole Munk, Regionalkreisleiterin in Baden, sprach mit den Teilnehmern über die Zukunft der Zeitarbeit. Richard Woytalla (Franken-Oberfranken) thematisierte TikTok, Instagram und Co. an seinem „Thementisch“, und der iGZ-Landesbeauftragte für Baden-Württemberg, Martin Liebert, sprach über flexible Arbeitswelten.

Gendern

Im Fokus der öffentlichen Diskussion und durchaus ein Thema beim Recruiting ist das Gendern, das Angelika Palermita, iGZ-Regionalkreisleiterin im Bereich Bodensee bis Villingen-Schwenningen, in ihrem virtuellen Raum ansprach. Petra Eisen, iGZ-Landesbeauftragte für Bayern, zeichnete nach, wie denn der Verband der Zukunft aussehen könne. Peter Schütz, Regionalkreisleiter Nordbayern-Franken, stellte Möglichkeiten und Faktoren, die es beim Auslandsrecruiting zu berücksichtigen galt, vor. Abschließend bot der iGZ für die online Anwesenden noch eine juristische Fragestunde inklusive Open Dicsussion mit Eric Odenkirchen, iGZ-Fachbereichsleiter Arbeits- und Tarifrecht.  (WLI)

Neueste Artikel