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Arbeitgeber fordern Gesetzeslockerung für Zeitarbeitsbranche
29.08.2016

Kampeter: Flüchtlinge stärker fördern

„Durch eine vollständige Aufhebung des Beschäftigungsverbots in der Zeitarbeit würden Menschen ohne Berufserfahrung deutlich bessere Chancen erhalten“, betonte Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), gegenüber der "Rheinischen Post".

Das neue Integrationsgesetz sehen die Arbeitgebervertreter als Auftakt, dem nun weitere Schritte folgen müssten. Sie forderten Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, die gesetzlichen Regelungen zur Zeitarbeit zu lockern, um eine schnellere Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge möglich zu machen.

Flüchtlinge für Ausbildung qualifizieren

Die bestehenden arbeitsmarktpolitischen Instrumente der Bundesagentur für Arbeit (BA) müssten noch stärker auf Flüchtlinge ausgerichtet werden. Kampeter verlangte, dass alle Instrumente der Ausbildungsförderung auch für Asylbewerber mit hoher Bleibeperspektive sowie für Geduldete zur Verfügung stehen sollten. „Wir müssen sehen, wie wir die arbeitsmarktpolitischen Instrumente für Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose noch besser nutzen, um diese gezielt für eine Ausbildung oder Beschäftigung fit zu machen“, äußerte Kampeter gegenüber der Rheinischen Post. (ML)

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