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DIHK-Report: 40.000 neue Stellen geplant
05.03.2014

Industrie 2014 auf dem Vormarsch

„Die Industrie hat das Zeug, 2014 Konjunkturtreiber Nummer eins zu werden“, versicherte Martin Wansleben, DIHK-Hauptgeschäftsführer, gegenüber der Süddeutschen Zeitung. 40.000 neue Jobs will die Branche laut aktuellem DIHK-Industriereport schaffen. Auch die Indikatoren Geschäftslage, Geschäftserwartungen und Investitionsabsichten zeigen nach oben.

Doch die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) offenbarte im Report auch drohende Risiken. Neben dem anhaltenden Fachkräftemangel und den damit verbundenen höheren Arbeitskosten nannten die über 7.800 Mitgliedsunternehmen vor allem die Preissteigerungen im Energiebereich sowie die wirtschaftspolitischen Unsicherheiten als Risikoquellen.

Spitzenwerte erreicht

Dennoch, die Lage ist so gut wie lange nicht mehr. 31 Prozent der Umfrageteilnehmer bezeichnen die Geschäftslage als gut. 34 Prozent erwarten eine positive Geschäftsentwicklung. 30 Prozent planen Investitionen, 19 Prozent einen Beschäftigungsaufbau. All diese Werte stiegen seit Jahresbeginn 2013 konstant an und haben nun jeweils einen neuen Spitzenwert erreicht.

Energieversorger und Fahrzeugbau Vorreiter

Verglichen mit dem Herbst 2013 plant die Energieversorgung einen besonders großen Beschäftigungsausbau, gefolgt von den Bereichen Schmuck/Musikinstrumente/Sportgeräte, Metallerzeugung und –bearbeitung sowie Kraftfahrzeugbau. Der Fahrzeugbau verzeichnet zudem die positivste Geschäftslage zum Jahresbeginn. (ML)

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