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IAB-Beschäftigungsindex bleibt stabil
27.10.2020

Ifo-Geschäftsklimaindex wieder im Rückwärtsgang

Das Ifo-Geschäftsklima fiel gegenüber dem Vormonat um 0,5 Punkte auf 92,7 Punkte, wie das Ifo-Institut mitteilte. Der Rückgang war stärker als erwartet. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 93 Punkte gerechnet. Nach einem drastischen Einbruch im März und im April war der Ifo-Index zuvor fünf Monate in Folge gestiegen. Im April war der Index wegen der Corona-Krise auf ein historisches Tief von 74,2 Punkten gestürzt. Für den Geschäftsklimaindex befragt das Ifo-Institut monatlich rund 9.000 Unternehmen.

Angst vor zweitem Lockdown trübt die Stimmung - besonders in der Automobilwirtschaft.
Angst vor zweitem Lockdown trübt die Stimmung - besonders in der Automobilwirtschaft.

"Angesichts steigender Infektionszahlen nehmen die Sorgen der deutschen Wirtschaft zu", kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest. "Die Unternehmen blicken deutlich skeptischer auf die Entwicklung in den kommenden Monaten". Die Bewertung der aktuellen Situation habe sich allerdings etwas verbessert. Michael Holstein, Leiter Volkswirtschaft der DZ Bank, kommentierte, die kommenden Wochen würden zeigen, ob die bislang ergriffenen Einschränkungen ausreichten, um die Zahl der Neuinfektionen wieder nach unten zu drücken. "Wenn härtere Maßnahmen notwendig werden, droht der deutschen Wirtschaft eine längere und harte Durststrecke."

IAB-Arbeitsmarktbarometer bleibt stabil

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Oktober um 0,1 Punkte auf 100,2 Punkte gestiegen. Nach den deutlichen Anstiegen aus den vergangenen Monaten hat sich der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) damit auf dem erreichten Niveau behauptet. Relativ günstige Aussichten zeigt das IAB-Arbeitsmarktbarometer für die Entwicklung der Arbeitslosigkeit: Die entsprechende Komponente legte um 0,3 Punkte auf 102,4 Punkte zu. „Die kurzfristig stark erhöhte Arbeitslosigkeit könnte langsam wieder abgebaut werden“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“. Zu beachten sei, so Weber, dass der Befragungszeitraum vor den starken Infektionszunahmen der vergangenen zwei Wochen endete. (KM)

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