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IW-Konjunkturumfrage und -prognose
29.11.2017

Fachkräftemangel bremst Wachstum

„Die deutsche Wirtschaft kann momentan wenig aufhalten – weder die Brexit-Verhandlungen noch Donald Trump“, konstatiert das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) angesichts seiner aktuellen Konjunkturumfrage. Das IW Köln rechnet daher mit einem robusten Wachstum von zwei Prozent im kommenden Jahr. Fehlende Fachkräfte werden laut Pressemitteilung aber immer mehr zu einer hausgemachten Wachstumsbremse.

In den vergangenen Monaten habe sich die deutsche Wirtschaft besser entwickelt als von vielen vermutet. Zu zahlreich schienen noch im Frühjahr die globalen Risiken. Doch das Bruttoinlandsprodukt werde 2017 um gut 2,25 Prozent zulegen. Und das dürfe auch erstmal so weitergehen, glaubt die Mehrheit der knapp 2.900 im Rahmen der

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. ( ) mit Hauptsitz in Köln und einem Hauptstadtbüro in Berlin ist ein arbeitgebernahes Wirtschaftsforschunginstitut. Auf wissenschaftlicher Grundlage erarbeitet es Analysen und Stellungnahmen zu allen Fragen der Wirtschafts- und Sozialpolitik, des Bildungs- und Ausbildungssystems sowie der gesellschaftlichen Entwicklung. Das IW wurde am 16. Januar 1951 als Deutsches Industrie-Institut (DI) gegründet.

-Konjunkturumfrage befragten Unternehmen.

Gute Geschäfte stärken den Arbeitsmarkt

Fast die Hälfte der Firmen gehe von einer steigenden Produktion in 2018 aus, nur neun Prozent erwarten einen Rückgang. Der Saldo aus positiven und negativen Meldungen liege somit leicht über den Werten vom Frühjahr 2017. Auch die Investitionen ziehen derzeit weiter an: Für 2018 erwarten 42 Prozent der Firmen höhere Investitionen als in diesem Jahr. Elf Prozent gehen von niedrigeren Investitionen aus. Die gut laufenden Geschäfte, begünstigt durch den weiter anziehenden Export, stärke auch den Arbeitsmarkt: 41 Prozent der Unternehmen wollen im kommenden Jahr ihr Personal aufstocken. Nur zehn Prozent planen mit weniger Mitarbeitern. Die Zahl der Beschäftigten werde 2018 knapp 45 Millionen erreichen.

Firmen arbeiten am Limit

Die Konjunkturdynamik könnte noch stärker sein, doch der Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften bremst die Unternehmen, meint das

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) mit Hauptsitz in Köln und einem Hauptstadtbüro in Berlin ist ein arbeitgebernahes Wirtschaftsforschunginstitut. Auf wissenschaftlicher Grundlage erarbeitet es Analysen und Stellungnahmen zu allen Fragen der Wirtschafts- und Sozialpolitik, des Bildungs- und Ausbildungssystems sowie der gesellschaftlichen Entwicklung. Das IW wurde am 16. Januar 1951 als Deutsches Industrie-Institut (DI) gegründet.

. Viele Firmen würden bereits am Limit arbeiten – gut ein Drittel spreche sogar von einer Überauslastung. 47 Prozent der Firmen bestätigten, dass fehlende Fachkräfte die Produktionsmöglichkeiten begrenzen. Unter den Betrieben, die bereits eine Überauslastung feststellen, sprechen sogar zwei Drittel von einem Fachkräftemangel. Das Fehlen von qualifizierten Mitarbeitern hemme zudem die Investitionsanreize: „Die Unternehmen würden in Deutschland mehr in Sachkapital und Technologie investieren, wenn sie mehr Fachkräfte in den meisten Wirtschaftsbereichen zur Verfügung hätten“, meint IW-Direktor Michael Hüther. (ML)

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