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HR-Report 2019 des iGZ-Mitglieds Hays AG veröffentlicht
31.01.2019

Digitalisierung schafft Arbeitsplätze

Mit mehr Chancen als Risiken (60 Prozent) für den Arbeitsmarkt durch die Digitalisierung der Arbeitswelt rechnen die Teilnehmer der jährlichen Befragung des iGZ-Mitgliedsunternehmens Hays AG. 868 Führungskräfte hat das Unternehmen für den aktuellen HR-Report 2019 sowohl zu den quantitativen als auch zu den qualitativen Beschäftigungsaspekten befragt. Ergebnis: In sehr vielen Unternehmen laufen laut Umfrage derzeit Großprojekte mit der Aufgabe, Abläufe und Geschäftsmodelle zu digitalisieren.

Neue Berufsfelder sehen die Befragten des HR-Reprots 2019 durch die Digitalisierung entstehen.
Neue Berufsfelder sehen die Befragten des HR-Reprots 2019 durch die Digitalisierung entstehen.

Mit der zunehmenden Digitalisierung sei besonders in der IT-Branche mit Jobzuwächsen zu rechnen. 54 Prozent erwarten in diesem Bereich positive Beschäftigungseffekte. Aber auch in anderen Sektoren werden Zuwächse erwartet: Für den Vertrieb prognostizierten die Befragten mit einem Plus von 50 Prozent. In den Sparten Marketing, Forschung und Entwicklung wird je auf rund 43 Prozent mehr Arbeitsplätzen spekuliert. Neben den herkömmlichen Berufsfeldern sei auch mit neuen Jobs – vor allem in der Forschung und Entwicklung sowie in der IT und im Marketing – zu rechnen.

Weiterbildung

Vor allem bei der Mitarbeiterbindung und der Beschäftigungsfähigkeit habe sich einiges zum Positiven entwickelt, lautet das Fazit des Berichts. Mit lebenslanger Fort- und Weiterbildung sei die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter gesichert, meinten 50 Prozent der Teilnehmer. Parallel dazu müsse laut 44 Prozent der Befragten die Work-Life-Balance ausgebaut werden. Ebenfalls eine nach wie vor wichtige Rolle spiele auch künftig die Zusammenarbeit in gemischten Teams, waren sich 39 Prozent sicher.

Experten gefragt

Interessante Ergebnisse lieferten auch die Fragen nach den Portfolios der Arbeitnehmer: 61 Prozent waren überzeugt, für die erfolgreiche Gestaltung des digitalen Wandels eher Generalisten als Themenexperten zu brauchen. Erfahrene Experten, 51 Prozent, sind außerdem gefragter als frische Absolventen (43 Prozent). Vorrang, so die Studie, werde zudem kreativen Köpfen – 56 Prozent – vor prozessorientieren Mitarbeitern, 44 Prozent, gegeben.

Handlungsbedarf

Der HR-Report zeige laut Hays AG, „dass Unternehmen auf vielen Feldern die von uns immer wieder konstatierte Kluft zwischen Bedeutung und Umsetzung von Themen geschlossen haben. Handlungsbedarf sehen wir jedoch weiterhin. Gerade in Bezug auf das hohe Tempo der globalisierten Märkte sollten Unternehmen aus unserer Sicht an den Themen arbeiten.“ (WLI)

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