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BA-Monatsbericht: 724.500 Zeitarbeitskräfte im Februar 2014
30.04.2014

Arbeitslosmeldungen "deutlich nachgelassen"

In der Zeitarbeitsbranche zeigt der Pfeil laut Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit weiter nach oben: Die Beschäftigtenzahl legt schon seit mehreren Monaten in saisonbereinigter Rechnung zu und liegt deutlich über dem Vorjahresniveau (+25.000 oder +3,5 Prozent).

Aktuell verzeichnet die Agentur für den Monat Februar 2014 insgesamt 724.500 Zeitarbeitskräfte in Deutschland – das bedeutet ein Plus von 24.770 Zeitarbeitnehmern im Vergleich zum Februar 2013.

Arbeitslosmeldungen

Nach Branchen zeigen sich im Vorjahresvergleich fast überall Anstiege. Das größte Plus im Februar verzeichneten die Wirtschaftlichen Dienstleistungen (+102.000 oder +3,1 Prozent) sowie das Gesundheits- und Sozialwesen (+100.000 oder +2,7 Prozent). Der Übergang von Arbeitslosigkeit in Beschäftigung gelingt zunehmend häufiger, bei weiter weniger Zugängen in Arbeitslosigkeit aus der Beschäftigung. Für die Zeitarbeit bedeutet das ein Minus von 3,6 Prozent von Arbeitslosmeldungen im Vergleich zum Vorjahresmonat 2013. Die Zahl der Meldungen aus der Zeitarbeitsbranche haben demnach laut BA „deutlich nachgelassen“.

Gute Rahmenbedingungen

Die Arbeitslosigkeit hat von März auf April um 111.000 auf 2.943.000 abgenommen. Ein Rückgang ist nach den Wintermonaten üblich. In diesem Jahr falle er aber, so die BA, relativ kräftig aus. „Hier zeigen sich die guten konjunkturellen Rahmenbedingungen“, heißt es weiter. Saisonbereinigt sei die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 25.000 zurückgegangen. Gegenüber dem Vorjahr waren 77.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet.

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzähle, habe sich saisonbereinigt um 17.000 verringert. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im April 2014 auf 3.879.000 Personen. Das waren 107.000 weniger als vor einem Jahr. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit betrug im März 2,32 Millionen und die Erwerbslosenquote lag bei 5,5 Prozent.

41,81 Millionen Erwerbstätige

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung seien weiter gewachsen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) gegenüber dem Vormonat um 96.000 Personen auf 41,81 Millionen gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr fällt sie um 372.000 höher aus. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach der Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit von Januar auf Februar um 47.000 auf 29,42 Millionen Personen zugenommen. Gegenüber dem Vorjahr liegt die Beschäftigung um 436.000 im Plus.

Arbeitskräftenachfrage

Die Nachfrage nach Arbeitskräften setze ihre leichte Aufwärtsbewegung fort und befinde sich auf einem guten Niveau. Saisonbereinigt liege die Nachfrage um 2.000 im Plus: Im April waren 455.000 Arbeitsstellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. Das waren 15.000 mehr als vor einem Jahr. Besonders gesucht seien zurzeit Arbeitskräfte in den Berufsfeldern Verkauf, Mechatronik, Energie und Elektro, Metall-, Maschinen- und Fahrzeugtechnik, Gesundheit, Verkehr, Logistik, Tourismus und Gastronomie. (WLI)

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