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Arbeitsmarktbericht der Bundesagentur für Arbeit
28.02.2020

10,2 Prozent weniger Zeitarbeitskräfte

Laut dem aktuellen Arbeitsmarktbericht der Bundesagentur für Arbeit ist die Zahl der Zeitarbeitnehmer in Deutschalnd um 10,2 Prozent gesunken im Vergleich zum Vorjahr. Aktuell gebe es 742.000 Zeitarbeitnehmer in Deutschland. Das sind 79.000 weniger als im Vorjahr. Gründe für den Rückgang seien vor allem die schlechte konjunkturelle Lage in Deutschland, die Umstrukturierungen in der Automobilwirtschaft und die stockende Produktion in China aufgrund des Corona-Virus.

10,2 Prozent weniger Zeitarbeitskräfte laut dem aktuellen Bericht der Bundesagentur für Arbeit.
10,2 Prozent weniger Zeitarbeitskräfte laut dem aktuellen Bericht der Bundesagentur für Arbeit.

Überwiegende Anstiege auch innerhalb der Branchen zeigen sich im Vorjahresvergleich: "Der absolut größte Zuwachs im Dezember wurde im Gesundheitswesen registriert (+78.000 oder +3,1 Prozent). Den relativ stärksten Anstieg gab es bei Information und Kommunikation (+57.000 bzw. +5,1 Prozent). In den Branchen des Verarbeitenden Gewerbes waren Rückgänge in der Metall- und Elektroindustrie (-8.000  oder -0,2 Prozent) und in der Herstellung von Vorleistungsgütern (-6.000 oder -0,5 Prozent) zu verzeichnen. Eine kräftige Abnahme gab es in der Arbeitnehmerüberlassung (-79.000  oder -10,2 Prozent)" heißt es im BA-Monatsbericht.

Zuwanderung und eine steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen

Der Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung sei zu mehr als der Hälfte durch Ausländer getragen worden. "Ihre Zahl hat im Dezember um 262.000 oder 6,6 Prozent auf 4,23 Mio zugenommen. Ausschlaggebend waren vor allem mehr beschäftigte Staatsangehörige aus den aktuellen Zuwanderungsländern, insbesondere aus den osteuropäischen EU-Staaten und den nichteuropäischen Asylherkunftsländern." Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Deutschen habe sich um 212.000 oder 0,7 Prozent auf 29,53 Mio erhöht. Dabei sei der Zuwachs bei deutschen Frauen stärker ausgefallen als bei deutschen Männern. Zuwanderung und eine steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren wirkten dem demografisch bedingten Rückgang der inländischen erwerbsfähigen Bevölkerung entgegen. (KM)

 
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