Glossar beginnend mit I

IAB

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg wurde 1967 als Forschungseinrichtung der Bundesanstalt für Arbeit gegründet. Es erforscht den Arbeitsmarkt auf Grundlage zweier gesetzlicher Aufträge, die für den Bereich der Arbeitslosenversicherung im SGB III und für die Grundsicherung für Arbeitsuchende im SGB II geregelt sind. Das IAB macht seine Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich und erteilt unabhängigen Rat an Politik und Praxis.

IAQ

Das IAQ ist im Jahr 2007 aus vier Forschungsschwerpunkten und einem Teil der Wissenschaftler des früheren Instituts Arbeit und Technik (IAT), gegründet worden, das auf Beschluss der Landesregierung neuorganisiert und in die Universität Duisburg-Essen und die FH Gelsenkirchen überführt wurde. Als Institut des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften an der UDE führt das IAQ die Arbeits- und Bildungsforschung des früheren Instituts Arbeit und Technik (IAT) fort und entwickelt sie weiter. Als Zentrum für interdisziplinäre und international vergleichende Forschung in den Sozialwissenschaften richtet das IAQ den besonderen Fokus auf die Bereiche Beschäftigung, Sozial- und Bildungssysteme. Es befasst sich mit Grundlagen- wie auch angewandter Forschung.

IAT

Das Institut Arbeit und Technik (IAT) ist ein anwendungsorientiertes Forschungsinstitut der Fachhochschule Gelsenkirchen mit Sitz im Wissenschaftspark Rheinelbe in Gelsenkirchen. Das IAT wurde im Jahr 1988 als Teil des Wissenschaftzentrums NRW gegründet.

IAW

Das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e. V. (IAW) ist ein unabhängiges, außeruniversitäres Forschungsinstitut. Der Sitz ist in Tübingen. Das IAW beschäftigt 20 Wissenschaftler und ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute e. V. (ARGE).

 

IDEAS

Institut für Deutsches und Europäisches Arbeits- und Sozialrecht

IfM

Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn wurde im Jahre 1957 von der Bundesrepu­blik Deutschland und dem Land Nordrhein-Westfalen als Stiftung des privaten Rechts ge­gründet. Laut Satzung hat das IfM Bonn die Aufgabe, Lage, Entwicklung und Probleme des Mittelstandes zu erforschen, die Forschungs­ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und mit seinen Arbeiten auch zur Erfüllung der Aufgaben der Ressorts seiner Stifter beizutragen.

ifo

Das ifo Institut für Wirtschaftsforschung e. V. (ifo: Akronym aus Information und Forschung) ist eine Münchner Forschungseinrichtung, die als eines der größten Wirtschaftsforschungsinstitute Deutschlands ihre Arbeit der Analyse der Wirtschaftspolitik widmet und monatlich den ifo Geschäftsklimaindex ermittelt.

IG Bau

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) entstand am 1. Januar 1996 durch Fusion der IG Bau-Steine-Erden (IG BSE) und der Gewerkschaft Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft. Zur Zeit ihrer Gründung (1996) gehörten ihr rund 720.000 Mitglieder an. Ende 2007 zählte die IG Bau 350.000 Mitglieder. Die IG BAU ist als viertgrößte Einzelgewerkschaft Mitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).

IG BCE

Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) entstand 1997 durch Fusion der IG Bergbau und Energie (IG BE) mit der IG Chemie, Papier, Keramik (IG CPK) und der Gewerkschaft Leder (GL). Die IG Bergbau, Chemie, Energie ist Mitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und drittgrößte Einzelgewerkschaft im DGB. Ende 2005 gehörten ihr rund 749.000 Mitglieder an.

IG Metall

Die IG Metall (Industriegewerkschaft Metall, IGM) ist vor der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die größte Einzelgewerkschaft in Deutschland und ebenfalls die weltweit größte organisierte Arbeitnehmer-Vertretung. Die IG Metall wurde 1949 gegründet und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main.

ILO-Erwerbskonzept

Die  ILO-Erwerbsstatistik  des  Statistischen  Bundesamtes  setzt  die  von  der  Internationalen  Arbeitsorganisation  (ILO)  formulierten, international anerkannten und angewandten Kriterien für die Differenzierung von Personen nach dem Erwerbsstatus um. Die Quelle der Erwerbslosendaten  ist  die  Arbeitskräfteerhebung,  die  in  Deutschland  in  den  Mikrozensus  integriert ist. Bei der Arbeitskräfteerhebung handelt es sich um eine Stichprobenerhebung (monatliche Befragung von 35.000 Personen), entsprechend sind die Hochrechnungsergebnisse mit einem Stichprobenzufallsfehler behaftet, der bei der Interpretation der Ergebnisse zu berücksichtigen ist.

Inlandskonzept

Nach dem Inlandskonzept gehören Einpendler, die in Deutschland arbeiten,  ihren Wohnsitz aber im Ausland haben, zu den Erwerbstätigen bzw. Beschäftigten, während Auspendler nicht mitgezählt werden.

INSM

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Kurzform INSM, ist eine 2000 vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall gegründete sowie von weiteren Wirtschaftsverbänden und Unternehmen, getragene Organisation, die das Ziel verfolgt, die deutsche Öffentlichkeit von „marktwirtschaftlichen Reformen“ zu überzeugen. Die INSM beruft sich laut ihrem veröffentlichtem Mission Statement auf "eine klare ordnungspolitische Linie im Sinne Ludwig Erhards".

Internes Personal

Internes Personal sind die Mitarbeiter, die in der Verwaltung und den Geschäftsstellen der Zeitarbeitsunternehmen eingesetzt sind. Sie verwalten und überlassen das externe Personal, also die Mitarbeiter eines Zeitarbeitsunternehmens, die per Zeitarbeit in die Kundenbetriebe überlassen werden.

IW

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) mit Hauptsitz in Köln und einem Hauptstadtbüro in Berlin ist ein arbeitgebernahes Wirtschaftsforschunginstitut. Auf wissenschaftlicher Grundlage erarbeitet es Analysen und Stellungnahmen zu allen Fragen der Wirtschafts- und Sozialpolitik, des Bildungs- und Ausbildungssystems sowie der gesellschaftlichen Entwicklung. Das IW wurde am 16. Januar 1951 als Deutsches Industrie-Institut (DI) gegründet.

IW Köln

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) mit Hauptsitz in Köln und einem Hauptstadtbüro in Berlin ist ein arbeitgebernahes Wirtschaftsforschunginstitut. Auf wissenschaftlicher Grundlage erarbeitet es Analysen und Stellungnahmen zu allen Fragen der Wirtschafts- und Sozialpolitik, des Bildungs- und Ausbildungssystems sowie der gesellschaftlichen Entwicklung. Das IW wurde am 16. Januar 1951 als Deutsches Industrie-Institut (DI) gegründet.