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Yasmin Fahimi – die Rückkehrerin?

Yasmin Fahimi war schon einiges in der SPD. Generalsekretärin etwa, von 2014 bis 2015 und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, von 2016 bis 2017. Von Haus aus Chemikerin hat die Hannoveranerin eine klassische Gewerkschaftskarriere absolviert, bis sie 2014 zur SPD wechselte. Zum linken Flügel der SPD gehörend, verantwortete sie als Staatssekretärin unter Ministerin Andrea Nahles unter anderem die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG).

Ihre hohen Ämter hatte die Sozialdemokratin in schwierigen Zeiten für die SPD, auch war sie immer eher hohe Funktionärin als Politikerin. Seit 2017 ist sie nun ein eher unauffälliges Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion und hier im Netzwerk „Parlamentarische Linke“ aktiv. Gewerkschaft, links, ministerielle Erfahrung und vergleichsweise nüchtern – so wird Yasmin Fahimi in den Koalitionsverhandlungen wohl auftreten. Im Austausch zur jüngsten AÜG-Novelle immerhin hat sie sich bereit und fähig zu einem sachorientierten Dialog mit dem iGZ gezeigt. Wir werden sehen, ob die 53-jährige auf die vordere politische Bühne zurückkehrt.

 

 

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