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Johannes Vogel – Arbeit durch und durch

Johannes Vogel hat die klassische Parteikarriere hinter sich: Mit 16 trat er den Jungen Liberalen bei, deren Vorsitz übernahm er 2005. Studiert wurde von 2002 bis 2009 neben der Parteikarriere in Bonn, in die Zeit fiel auch eine Tätigkeit des angehenden Politikwissenschaftlers im Landtagsbüro von Christian Lindner in NRW. Mit dem FDP-Chef Lindner teilt Vogel einiges: Sie beide sind in Wermelskirchen aufgewachsen, haben dasselbe Fach in derselben Stadt studiert. Es überrascht nicht, dass sie enge Vertraute sind.

2009 zog der Jungpolitiker erstmals in den Bundestag ein und übernahm die Funktion des arbeitsmarktpolitischen Sprechers seiner Fraktion. Seither gräbt er mit dem Schwung der neuen Generation das Feld Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik um, das nicht zum klassischen Kernthema der Liberalen gehört. Reden, Diskussionsbeiträge und Anträge zu flexibleren Arbeitszeitmodellen, einer Umgestaltung des Arbeitslosengeldes und kapitalmarktgestützten Ergänzung der gesetzlichen Rente reihten sich aneinander. 2013 flog die FDP aus dem Bundestag und der umtriebige Parlamentarier Vogel wechselte zur Bundesagentur für Arbeit. Zuerst kümmerte er sich als Leiter Strategie- und Geschäftsentwicklung der Internationalen Abteilung um Fachkräftegewinnung im Ausland, dann übernahm er die Geschäftsführung der Arbeitsagentur Wuppertal-Solingen.

Den Wiedereinstieg als Berufspolitiker wird er immer vor Augen gehabt haben. Seit 2014 wirkte er als nebenberuflicher Generalsekretär der NRW-FDP in führender Position an der Neuaufstellung der Partei mit und seit 2017 knüpfte er an seine parlamentarische Rolle aus dem Jahr 2013 an – diesmal in einer Oppositionsfraktion. Längst ist der knapp 40-jährige zum Arbeitsmarkt- und Rentengesicht der FDP geworden und seit diesem Jahr einer der stellvertretenden Bundesvorsitzenden seiner Partei. In den Koalitionsverhandlungen leitet er gleich zwei Verhandlungsgruppen, die Gruppe Arbeit und die Gruppe Sozialstaat, Grundsicherung, Rente. Ein Ministeramt in diesen Politikfeldern hatte die FDP allerdings noch nie inne. Man wird sehen, wie es weiter geht.

 

 

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