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Ein Plädoyer: CSR – wichtiger denn je!

Steigende Infektionszahlen, Wirtschaftskrise, Kurzarbeit, soziale Distanzierung – es gibt derzeit so viele Themen, die auf Unternehmen hereinprasseln. Wie soll da noch der Aspekt CSR – Corporate Social Responsibility – Platz finden? Ich sage: Er ist wichtiger denn je. Denn Verantwortung für Nachhaltigkeit in der Unternehmensführung zu verankern, ist kein „Nice to have“, sondern bildet ein tragfähiges Fundament, das Stabilität erzeugt und Innovationen fördert. Und genau diese Aspekte sind jetzt wichtiger denn je.

Was genau ist Corporate Social Responsibility?

Unter "Corporate Social Responsibility", kurz CSR, ist die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens zu verstehen. Grundsätzlich unterscheiden sich CSR-Konzepte von Unternehmen zu Unternehmen. Wichtig ist jedoch jeweils der Bezug zum Kerngeschäft mit einer positiven Auswirkung für die Gesellschaft. Dann erzielen CSR-Aktivitäten innen wie außen authentisch und ehrlich ihren Zweck.

Grundsätzlich verknüpft CSR sozial-gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Faktoren wie:

  • faire Geschäftspraktiken
  • eine mitarbeiterorientierte Personalpolitik
  • einen sparsamen Einsatz natürlicher Ressourcen
  • den Schutz von Klima und Umwelt

Unternehmen erleben aktuell einen CSR-Realitätscheck

„Das alles ist schön und gut“, mögen Sie nun vielleicht denken, sich aber im Stillen fragen: „Gibt es im Moment nichts Wichtigeres?“ Hierauf gibt es aus meiner Sicht nur eine Antwort: Gerade in Krisenzeiten zeigt sich, ob ein Unternehmen lediglich Schönwetter-CSR betreibt, um das eigene Image aufzupolieren. Oder, ob es auch dann mit aller Konsequenz zu seiner unternehmerischen Verantwortung und seinen Werten steht, wenn graue Wolken aufziehen. Je konsequenter ein Betrieb jetzt agiert, umso mehr investiert er in die eigene Glaubwürdigkeit und Zukunftsfähigkeit seines Unternehmens.

Für uns bei adesta ist CSR daher keine Frage der Gelegenheit, sondern der Grundsätzlichkeit. In diesem Zusammenhang sehen wir eine gute, stabile Unternehmenskultur als wesentlichen Grundpfeiler: In einem Unternehmen möchten unterschiedliche Generationen ihr berufliches „Zuhause“ finden, sich zugehörig und sicher fühlen. Neben der eigentlichen Geschäftstätigkeit entscheidet das gemeinsame „Wie“ darüber, ob und wie sehr sich Arbeitnehmer dem Unternehmen verbunden fühlen. Also:

  • Wie begegnen wir uns?
  • Wie gehen wir miteinander um?
  • Wie arbeiten wir zusammen?
  • Wie stiften wir Sinn?

CSR-Kultur bei adesta

Wir haben diese Fragen für uns in unserem adesta-Leitbild beantwortet. Es hilft uns dabei, authentisch zu handeln. Wir betrachten dabei 5 Kompetenzbereiche, die uns Orientierung geben und unsere Überzeugungen widerspiegeln:
 

  1. Haltung und Inspiration: Respekt, Ehrlichkeit, Fairness, Vertrauen und Verantwortung stehen in unserem Miteinander im Vordergrund.
  2. Charakter: Uns ist es wichtig, dass sich Persönlichkeiten individuell gut ergänzen und Wertschätzung die Basis für vertrauensvolle Beziehungen bildet.
  3. Selbstleitung: Wir planen zielgerichtet, handeln fokussiert und setzen geeignete Vorgehensweisen ein, entscheiden nachvollziehbar und kommunizieren klar und umfassend.
  4. Führungskompetenz: Weiterentwicklung und gesundes Wachstum werden geprägt durch den Einfluss von fähigen Führungskräften.
  5. Fachkompetenz: Wir setzen unser langjähriges Know-how und Expertenwissen effektiv und gezielt im Interesse unserer Mitarbeiter, Bewerber und Kunden ein und berücksichtigen dabei ebenso die eigenen unternehmerischen Bedürfnisse.

Dieses Verständnis prägt seit der Unternehmensgründung vor 21 Jahren unsere Kultur – und zwar in guten wie in schlechten Zeiten. Als Recruiting- & Outsourcing-Spezialist bieten wir einen Full Service für Bewerber und Unternehmen. Unser Ziel war es von Anfang an, einen Unterschied zu den früher weit verbreiteten Missständen in unserer Branche, insbesondere der Arbeitnehmerüberlassung, zu machen. Zeitarbeitnehmer wurden damals von den eigenen Arbeitgebern häufig unfair behandelt und von den entleihenden Unternehmen durch fehlende Integration sehr oft zu Mitarbeitern zweiter Klasse degradiert.

CSR bedeutet Herz und Verstand einzusetzen

Aus der Abneigung gegenüber derart unfairen Geschäftspraktiken entstand unsere Vision „Verantwortung übernehmen und Nutzen stiften“. Wir wollten nicht einer der vielen austauschbaren ‚No-Name-Lieferanten‘ im Markt sein, sondern ein dauerhafter und verlässlicher Partner für unsere Mitarbeiter, Bewerber und Kunden. So etablierten wir auf Basis unseres Leitbilds faire Bedingungen und unsere Erfolgsfaktoren, auf die wir uns in unserem Handeln immer wieder berufen: Vielfalt – Qualität – Schnelligkeit.

Rückblickend war das nicht immer einfach. Es galt auch schwierige Entscheidungen zu treffen, um authentisch zu bleiben. Zum Beispiel lehnten wir den einen oder anderen Großauftrag ab, wenn er nicht mit unseren Werten, Grundsätzen oder Überzeugungen übereinstimmte. Hier zogen wir konsequent mit unseren Mitarbeitern am gleichen Strang, bezogen sie in Entscheidungen ein und agierten nicht über ihre Köpfe hinweg.

Eigene CSR-Projekte von adesta

Als „Gegenleistung“ erhalten wir von der Belegschaft starkes Vertrauen und Loyalität. Unsere Mitarbeiter sind Partner auf Augenhöhe, die unsere unternehmerische Verantwortung mittragen und die eine überdurchschnittlich hohe Selbstständigkeit aufweisen. Genau das verstehen wir unter gelebter Corporate Social Responsibility, die einen Teamspirit zutage gebracht hat, der natürlich auch unseren Kunden und Bewerbern nicht verborgen bleibt.

Mehr noch: Wenn sich Mitarbeiter einem Unternehmen verbunden fühlen, weil sie einen Sinn in ihrer Arbeit sehen, möchte man diese Erfahrung auch mit anderen teilen. So entstanden im Laufe der Jahre viele gemeinsame CSR-Projekte, die von uns aktiv gelebt werden.

  • Projekt Bildungspartnerschaft: Seit 2008 begleiten wir Schüler bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung und Berufsorientierung. Wir unterstützen sie dabei, sich VOR dem Schulabschluss mit ihren Stärken, Talenten und persönlichen Fähigkeiten auseinanderzusetzen und bieten ihnen damit eine wichtige Grundlage für ihre berufliche Orientierung. Ziel ist es, die richtige Berufung zu finden durch die richtige Ausbildung oder das richtige Studium. Dazu halten wir Informationsveranstaltungen ab, stellen wissenschaftlich zertifizierte eignungsdiagnostische Tests kostenfrei zur Verfügung, erläutern die Testergebnisse und teilen vielfältige Informationen.
     
  • Nachhaltigkeitsprojekt Baumpaten: adesta spendete anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von Darmstadt 20 + 1 Bäume und übertrug Baumpatenschaften als Dank für die Loyalität und die Verbundenheit zum Unternehmen an langjährige Mit­ar­bei­ter. Alle Bäume wurden in Darmstadt gepflanzt. Damit trugen wir aktiv zu einer Verbesserung der Luftqualität bei, schufen neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere und sorgten für eine optische Verschönerung des Stadtbilds. Gleichzeitig drückte adesta damit auch die eigene „Verwurzelung“ in Darmstadt aus.
  • Projekt Darmstädter Tafel: In diesem Projekt unterstützen wir jene, die täglich häufig nur eine Mahlzeit zu sich nehmen. Seit 2008 helfen wir immer wieder bei der Zubereitung und Ausgabe der Mittagessen und kaufen gemeinsam für das jährliche Gänseessen in der Weihnachtszeit ein. Unsere Mitarbeiter werden dafür von der Arbeit freigestellt. Wir stellen immer wieder fest: Das Projekt wirkt sich nicht nur positiv auf diejenigen aus, denen etwas zugutekommt, sondern auch auf diejenigen, die sich aktiv einbringen! Das Projekt hat bei so manchen Beteiligten bereits innere Haltungen verändert und einen  Perspektivwechsel ermöglicht. Das erdet.

Offenheit, nicht still zu stehen

Fazit: Unsere Mitarbeiter können sich jederzeit auf ein festes Wertegerüst verlassen, das unsere Organisation im Inneren zusammenhält. Von diesem Zusammenhalt geben wir gerne nach außen etwas ab. Und: Unser CSR-Wertgerüst trägt uns auch durch schwierige Zeiten. Wir hören einander zu und eruieren zusammen neue Prozesse, wenn alte nicht mehr funktionieren. Diese Offenheit, nicht still zu stehen und gemeinsam das Beste aus einer herausfordernden Situation zu machen, motiviert Mitarbeiter und Talente und stärkt ihren Selbstwert – gerade jetzt.

Eine der jüngsten Bewertungen auf dem Arbeitgeberportal kununu bringt genau das auf den Punkt: „Ein Unternehmen, das von dem Inhaber-Ehepaar und einer weiteren Geschäftsführerin, mit Herz, Verstand und Leidenschaft geführt wird! Mitdenken - und gestalten ist ausdrücklich erwünscht! Ein Beispiel dazu: Zur aktuellen Corona-Krise wurde ein spezielles Team gebildet, um ein optimales Krisenmanagement zu gewährleisten. Die IT hat in kürzester Zeit für alle Mitarbeiter einen Homeoffice-Arbeitsplatz eingerichtet. (…) Die Mitarbeiter sind allerdings nicht "führungslos", sondern sind bestens begleitet durch ihre kompetenten Führungskräfte! Diese werden auch durch Web-Coachings von der Geschäftsleitung im Umgang mit Krisensituationen trainiert. Besser geht es nicht!“

In diesem Sinne: „Erfolg ist Einstellungssache“!

Über die Autorin

Was 1989 zunächst im Angestelltenverhältnis bei einem bundesweit tätigen Unternehmen begann, mündete für Susanne Schulz vor rund 20 Jahren in die gemeinsame Firmengründung mit ihrem Mann Michael. Seitdem ist sie Geschäftsführerin der Darmstädter Unternehmen adesta GmbH & Co.KG und adesta Consulting GmbH und auf Recruiting & Outsourcing spezialisiert. In der dauerhaften Zusammenarbeit mit vielen Top-Arbeitgebern haben sich die Erfolgsfaktoren Vielfalt, Qualität UND Schnelligkeit in der Umsetzung ihrer Services etabliert. Das Firmenmotto des mittlerweile 120-köpfigen Teams lautet „Erfolg ist Einstellungssache“ und motiviert bei der täglichen Zielsetzung, mit Wertschätzung und Leidenschaft für die Zeitarbeitsbranche zu stehen. Susanne Schulz ist CSR-Botschafterin beim iGZ. www.adesta.de