Landeskongresse

Homburg: „Im Internet fehlt der Nasenfaktor“

iGZ-Landeskongress NRW: Auswirkungen der Digitalisierung diskutiert

Diskutierten, welche Rolle die Digitalisierung künftig für die Zeitarbeitsbranche spielen wird (v.l.): Volker Homburg, ZIP Zeitarbeit + Personalentwicklung, Moderator Marcel Speker, iGZ-Bundesgeschäftsstelle, und Dr. Marc-André Weber, Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa).

Die Digitalisierung und die Industrie 4.0 haben längst in den meisten Wirtschaftszweigen Einzug gehalten. Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich daraus? Auf diese Frage ging Dr. Marc-André Weber, Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa), ein.

Zeitarbeit an der Schwelle zum Digitalzeitalter

iGZ-Landeskongress NRW in Dortmund

Volles Haus in Dortmund: Rund 300 Teilnehmer kamen zum iGZ-Landeskongress NRW, um unter anderem den Worten des ehemaligen Ministerpräsidenten, Prof. Dr. Jürgen Rüttgers (vorn, 2.v.l.), zu lauschen.

Volles Haus in der Westfalenhalle Dortmund: Rund 300 Teilnehmer des iGZ-Landeskongresses NRW nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über die jüngsten Entwicklungen in der Zeitarbeitsbranche zu informieren. Ralf Lemle, iGZ-Landesbeauftragter für Nordrhein-Westfalen, begrüßte das Plenum und verwies in seiner Rede auf die vier aktuellen großen Herausforderungen für die Branche: Mitarbeitergewinnung, Digitalisierung, Kompetenzmanagement und Wettbewerbsfähigkeit.

"Zeit des Fließbandes ist vorbei"

iGZ-Landeskongress NRW: Prof. Dr. Jürgen Rüttgers zur Digitalisierung der Wirtschaft

Tatsächlich rund wie die Zeitarbeit: iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz (r.) dankte Prof. Dr. Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident a.D., Bundesminister a.D., Lehrbeauftragter am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie, mit einem Globus für seinen Gastvortrag beim iGZ-Landeskongress NRW in Dortmund.

„Wir brauchen uns keine Vorwürfe machen, dass bei uns alles schlecht ist. In Ihrem Verband gilt es jetzt, gemeinsam über die Gestaltung der Zukunft nachzudenken, denn in einer neuen Welt wird die Zeitarbeit, da bin ich ganz sicher, ihren festen Platz haben“, unterstrich Prof. Dr. Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident a.D., Bundesminister a.D., Lehrbeauftragter am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie, in seinem Vortrag beim iGZ-Landeskongress NRW in Dortmund.

Einzelfragen zur AÜG-Reform beantwortet

iGZ-Landeskongress Süd in München

Prof. Dr. Christian Scholz, Universität des Saarlandes, porträtierte die junge Generation aus Sicht von Arbeitgebern.

Wie tickt die junge Generation? Und worauf muss sich die Zeitarbeit einrichten? Diese Fragen beantwortete Prof. Dr. Christian Scholz, Universität des Saarlandes. „Für Jüngere ist der Begriff ‚Vertrauensarbeitszeit‘ eher abschreckend als attraktiv“, erklärte er.

Blume: Digitalisierung nur vorübergehend?

CSU-Politiker spricht beim LK-Süd in München

Markus Blume, stellvertretender CSU-Generalsekretär, referierte über die Veränderungskraft der Digitalisierung, mit der sich die Politik befassen muss.

„Die neue Stärke des Politikers ist das Zuhören“, stellte Markus Blume, stellvertretender CSU-Generalsekretär, beim Landeskongress Süd des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) in München, fest.

Emphatische Kommunikation sehr wichtig

Fachforen beim iGZ-Landeskongress Süd in München

iGZ-Verbandsjurist Olaf Dreßen referierte über die neue EU-Datenschutzgrundverordnung. 

„Personaler müssen die veränderte Denkweise der Zielgruppe im Blick haben“, betonte Jan Hawliczek, stellvertretender Leiter Recruiting und HR Marketing bei der BFFT Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mBH. Besonders begehrt war sein Vortrag über die „Digitalisierung und Zielgruppenorientierung – Trends im Recruiting“. Vor über 130 Teilnehmern referierte Hawliczek beim iGZ-Landeskongress Süd in München über die wichtigsten Eigenschaften, über die ein Personaler verfügen sollte.

Flexibilität der Zeitarbeit dringend gefragt

iGZ-Landeskongress Süd: Alfred Gaffal referierte zur Situation der bayerischen Wirtschaft

Die Landesbeauftragten Armin Zeller und Petra Eisen (v.l.) sowie iGZ-Bundesvorsitzender Christian Baumann und iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz (v.r.) dankten Alfred Gaffal, Präsident der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., für seinen Vortrag zur bayerischen Wirtschaft.

„Die Arbeitslosenquote hat sich seit 2005 halbiert, und dazu hat die Zeitarbeit in großem Maß beigetragen“, betonte Alfred Gaffal, Präsident der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., in seinem Gastvortrag beim iGZ-Landeskongress Süd in München. Bayern, so der Referent gegenüber den rund 300 Teilnehmern, habe mit drei Prozent Arbeitslosigkeit fast Vollbeschäftigung.

Mehr Freiheit für Zeitarbeit gefordert

iGZ-Landeskongress Süd in München

iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz (l.) überreichte dem FDP-Politiker Thomas Sattelberger eine symbolische "lange Leine" für die Zeitarbeitsbranche.

„Süden hoch vier – Zeitarbeit hilft!“: Unter diesem Motto stand der Landeskongress Süd des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) in München. „Das gute Wetter habe ich extra bestellt“, schmunzelte Petra Eisen, iGZ-Landesbeauftragte Bayern, als sie die fast 300 Teilnehmer begrüßte.

Langzeitarbeitslosigkeit mit Zeitarbeit bekämpfen

Cornelius Neumann-Redlin beim iGZ-Landeskongress Nord in Bremen:

Ass. Jur. Cornelius Neumann-Redlin, Hauptgeschäftsführer, Die Unternehmensverbände im Lande Bremen e.V., betonte, die Zeitarbeit sei entscheidend bei der Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit.

„Wir müssen uns zusammen für die Zeitarbeit stark machen und die Zeitarbeit in die Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit einbinden. Zeitarbeit ist geradezu ein Königsmacher dafür, die Langzeitarbeitslosigkeit zu bekämpfen“, appellierte Ass. Jur. Cornelius Neumann-Redlin, Hauptgeschäftsführer, Die Unternehmensverbände im Lande Bremen e.V., im Rahmen des iGZ-Landeskongresses Nord in Bremen, an die Zuhörer.

Fragen zur AÜG-Reform geklärt

iGZ-Landeskongress Nord in Bremen

Stefan Sudmann, Leiter der iGZ-Abteilung Arbeits- und Tarifrecht, beantwortete die Fragen der Kongressteilnehmer zur Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes.

„Wenn ich an die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes denke, ist das für mich eher ‚Vergangenheit hoch sechs‘ statt ‚Zukunft hoch vier‘“, griff Dr. Martin Dreyer, iGZ-Geschäftsführer, das Motto des iGZ-Landeskongresses Nord in Bremen auf. „Trotzdem müssen wir mit den gesetzlichen Änderungen nun leider leben.“

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