Automobilbranche im Wandel

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Andrea Resigkeit

  • Hauptstadtbüro Berlin
  • Leiterin Hauptstadtbüro

Weil (SPD): Arbeitsplätze in Deutschland halten

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) gehört eher nicht zu den Pessimisten, aber „wir werden in der Autoindustrie mindestens 110.000 Arbeitsplätze verlieren, wenn wir die Batterieerzeugung nicht in Deutschland behalten können.“ Die Mahnung des VW-Aufsichtsratsmitglieds an die Besucher des Tagesspiegel-Summits „Future Mobility“ in Berlin wurde auch von IG-Metallvorstand Birgit Dietze unterstützt.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD): „Wir werden in der Autoindustrie mindestens 110.000 Arbeitsplätze verlieren, wenn wir die Batterieerzeugung nicht in Deutschland behalten können.“ (Foto: stk / Christian Burkert)

Diese Entwicklungen werden auch an der Zeitarbeit nicht vorbeigehen. Immerhin zählt die Metall- und Elektroindustrie, der auch die Autoindustrie und die Batterieerzeugung angehören, zu den stärksten Kundenbranchen der Zeitarbeit. Am Stichtag 30. Juni 2017 waren knapp 140.000 Zeitarbeitnehmer im Bereich Maschinen-/Fahrzeugtechnikberufe sowie Mechatronik-, Energie- und Elektroberufe tätig – das sind rund 13 Prozent aller Beschäftigten in der Zeitarbeitsbranche.

Umweltverträglichkeit im Fokus

Der viertägige „Future Mobility“-Kongress, an dem Andrea Resigkeit, Leiterin des iGZ-Hauptstadtbüros, auf Einladung teilnahm, beschäftigte sich mit allen Facetten der Elektromobilität. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, der einen Zwischenstopp auf dem Weg zur Klausurtagung der Bundesregierung nach Meseberg machte, prophezeite: „Die Elektromobilität wird nur überleben, wenn sie auch umweltverträglich ist.“ Dies sei die größte Herausforderung, vor der die Bundesrepublik seit langem gestanden habe. (AR/ML)