Lünendonk-Umfrage: Kundenbetreuung im Fokus

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Projektmanagement immer wichtiger

52 Prozent der Unternehmen wünschen sich, dass ihre Personaldienstleister neben Personalservices auch Projektmanagement anbieten. Das brachte eine Umfrage des Analystenhauses Lünendonk und Hossenfelder im Auftrag des iGZ-Mitgliedsunternehmens Allgeier Experts zutage. Die Umfrage lief zwischen Mai und August 2017.

Bisher nutzen erst 43 Prozent der befragten Kundenunternehmen integrierte Personaldienstleistungen der Zeitarbeitsunternehmen. Insbesondere der geringere Abstimmungs- und Steuerungsaufwand sowie ein besseres Kundenverständnis der Personaldienstleister seien Vorteile eines umfassenden Services. Lediglich interne Organisations- oder Vergabestrukturen seien Gründe gegen externe Dienstleister in Unternehmen.

Flexibler Service

„Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und immer kürzeren Wirtschaftszyklen wird eine strategische und möglichst flexible Personalplanung für Unternehmen immer wichtiger“, erklärt Thomas Götzfried, Vorstand von Allgeier Experts. „Die betrifft neben internen auch externe Mitarbeiter. Daher betrachten immer mehr Unternehmen es als entscheidend, einen umfassend leistungsfähigen Dienstleister als Partner an ihrer Seite zu wissen.“

Gebündelter Service

Ein fester Ansprechpartner für alle Leistungen beim Zeitarbeitsunternehmen sei für 91 Prozent der befragten Unternehmen sehr wichtig. Zudem erwarten die Kunden vor dem Hintergrund der Digitalisierung, steigender Komplexität, beratungsintensiver Themen und neuen gesetzlichen Bestimmungen, dass die Bedeutung der Kundenbetreuung steige. Kompetenzen in dem Bereich Recht haben einen besonders hohen Stellenwert. Jedoch haben Unternehmen mehrheitlich eigene Rechtsabteilungen, sodass hier Beratungen eher als ergänzende Leistungen angesehen werden.

Hand in Hand

Laut Pressemitteilung wäre es möglich, Projektgruppen aus internen und externen Mitarbeitern zusammenzustellen. „Wenn die Strukturen auf Kundenseite dies zulassen, können Reibungsverluste gezielt minimiert und Besetzungsquoten auch in schwierigen Zeiten erhöht werden“, erläutert Götzfried. (SB)