Studie zeigt: Personaldienstleister haben großes Interesse

Digitale Personalakte voll im Trend

Sind die Anfangshürden erst genommen, steigt der Wert der Digitalen Personalakte: Eine bundesweite Studie des iGZ-Fördermitglieds "tutum GmbH" in Zusammenarbeit mit der Universität Bamberg zum Gebrauch der digitalen Personalakte in der Personaldienstleistungsbranche brachte nun zutage, dass die Ablagezeit von Dokumenten pro Vorgang durchschnittlich um zwei Minuten sinkt.

tutum-Geschäftsführer Florian Körber überreichte der iGZ-Landesbeauftragten Petra Eisen die neue Studie am Rande des iGZ-Landeskongresses Süd in Ulm.

Die Suchzeit verringert sich um bis zu fünf Minuten. Knapp ein Drittel der Anwender spart wöchentlich bis zu drei Stunden, die für wertschöpfende Tätigkeiten genutzt werden können, zehn Prozent der Befragten sogar bis zu zehn Stunden.

Tagesgeschäft

Die größten Herausforderungen bei der Einführung der digitalen Personalakte sind die Komplexität des Programms (51,3 Prozent), Schwierigkeiten beim Umgang im Tagesgeschäft (43,6 Prozent) und Probleme bei der Einführung (35,9 Prozent). Ein Drittel der Unternehmen bestätigte die Schwierigkeit, die Mitarbeiter vom Nutzen der Digitalen Personalakte zu überzeugen. 

Mehrwert

Die Studie zeigt, dass die Nutzung der Digitalen Personalakte die Qualität, Profitabilität, Performance, Wettbewerbsfähigkeit, Zufriedenheit und Rechtssicherheit in Unternehmen der Personaldienstleistungsbranche erhöht. Die Mehrheit der befragten Unternehmen nimmt einen Mehrwert durch die Nutzung der Digitalen Personalakte wahr.

Papierloses Büro

Die digitale Nutzung liegt voll im Trend: Im Jahr 2013 lag die Einführungsquote bei 40 Prozent, im Jahr davor waren es lediglich 18 Prozent, und 2011 führten 16 Prozent der befragten Unternehmen die digitale Akte ein. Vor allem Klein- und Mittelstandsunternehmen interessieren sich zunehmend für das papierlose Büro. (WLI)